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  Köln, Kampagne zur Wahl des Bundestages 2005

 ohne Einschränkung parteiisch für freie Menschen

Liberale wissen: Menschen wählen Men- schen. Also sind Politiker Menschen wie Du und Ich. Alle haben schon einmal Äp- fel gegessen. Aber es sollten nicht zu viele dieser Äpfel verzehrt werden. Schon Erhard meinte “Maß halten”. Also ist deftige Kritik angezeigt - mit dem Risi- ko, dass eventueller Irrtum des Kritikers öffentlich wird. Daher: Solidarische Kritik aus purem Gemeinsinn. Dennoch: Hoch die Mundwinkel!

2002, 1. Quartal

2002, 2. Quartal

2002, 3. Quartal

2002, 4. Quartal

2003, 1. Quartal

2003, 2. Quartal

2003, 3. Quartal

2003, 4. Quartal

2004, 1. Quartal

2004, 2. Quartal

2004, 3. Quartal

2004, 4. Quartal

2005, 1. Quartal

2005, 2. Quartal

2005, 3. Quartal

2005, 4. Quartal

2006, 1. Quartal

2006, 2. Quartal

2006, 3. Quartal

2006, 4. Quartal

“Liberal ” lesen, bildet.

Erfahren Sie mehr über: Reptilien-Netzwerk bei VW, Visa-Politik, AHBR, LEG, Parlamentarier als Teilzeitjob, Nebenberufe der Parlamentarier, privates Geld an Politiker, Lobbyisten, gesponserte Dienstreisen, politische Presse-Imperien, Medien-Platzierung, Medien-Beratung, Nachträge zu Beratungsaufträgen, dringende Eilbedürftigkeit, Tolle Kollekte, Millionen-Werbung für ungelegte Eier (“2010”), Beraterhonorare, Finanzierung von “Bürgerbüros”, Werbekampgagnen für Staat und Regierung, staatliche Forschungsaufträge, B&B in SH, Verfassungsbruch, “freihändig und zufällig” vergebene Regierungsaufträge, Skandale, Investitionsbudget der DB, Ankündigungen, Besserwisser, Lügen, Trans- u. Metrorapid, Steuerhinterziehung, Gewalt, verschwundene und wieder aufgetauchte Akten, Spenden, Flugtickets, +6.5%, Phillip Holzmann, politische Propaganda, Atomisierung von Großspenden aus Reptilienfonds, Postenschacher, Bonusmeilen, Mega-Klüngel, Schmiergelder, gelöschte Festplatten, Milliardenpleiten, Amigos, Blaue Brüsselbriefe, NRW-Task-Force “Korruption”, Müllverbrennungsanlage in Köln und NRW, Castortransporte, Windmühlen, Nationalismus, Flugbereitschaft, Förderprogramme, Sex, politische Lügen, Insiderhandel, Bevormunder, Kölner Häfen, Flowtex, Gewerkschaften in Wahlkämpfen, Vernichtung von Berliner Forschungseinrichtungen, Korruption, Neue Heimat, Freiheitsberaubung, StartbahnWest, PISA, Bestechung, Statistik zur Jobvermittlung der BA, Rüstungsgeschäfte, V-Männer, kreditfinanzierte öffentliche Haushalte, Drogen, Europäischer PKW-Vertrieb, Umweltschmutz, Beugehaft, Graffitis, günstige Mietwohnungen, Untersuchungsausschüsse, Gutachten für Regierungen, Kultursterben in Berlin, Filz, Agrarsubvention, Sommerreisen, coop, Millionen-Kommunal-Korruption, Ammendorf, Spionage, BSE, MKS, Beschaffen von Transportflugzeugen (A400M), öffentliche Banken, Parteivermögen und - unvergessen - “mein” Konjunkturaufschwung von 1998 ( OMM).

 August 2005

      
Link zu 1. September 2005
 

31. August 2005 Morgen in der Presse:
Kämpferische Rede vom OMM; Schröder sei stets stark, wenn er mit dem Rücken an der Wand steht. Was soll er sonst auch tun? “Höchst” kämpferisch ist auch kommentiert worden ...

 31. August 2005 SPD jubelt sich in ...
Lieber Gerhard Schröder: die Wahl ist in der Tat noch nicht gelaufen. Gemessen an Ihren Leistungen sind die Umfragen noch viel zu gut ...  

Dass Sie die Gesellschaft zusammenhalten wollen ist nachvollzieh- bar. Die Frage ist, ob Sie auch können. 5.000.000 würden Ihnen so gerne zustimmen. Ja, ja das Zerrbild: Das Ihrer großkotzigen Ankün- digungen von 1998 und 2002? D’land heute stark. Auf welchem Plane- ten leben Sie Mann? Tatsachen: Richtig ... Ihr Versagen ...     

31. August 2005 KStA, beste im Großen Westen, s. 7
25% und ab “in den Garten der Freiheit”
Schöne Idee. Zu schön um wahr zu sein? Würde Paul Kirchhof ausge- bremst weil er keine parteipolitische Hausmacht verfügt? Dieses Den- ken, an das der KStA seine Leser erinnert, ist der Virus der German Desease. Hoffen wir, dass es kein Virus vom Typ Aids ist. Aber ande- rerseits ist bekannt, dass die FDP neben Bürgerrechten, Vorfahrt für Arbeit und Vielem mehr gerade die Steuerentlastung, -vereinfachung ohne Vorbehalte unterstützt. Ist das keine “Hausmacht”? Und weil das alles nicht mit “Links” geht, die Mitbürger gegen SPD-Propaganda die Vorteile für alle noch erkennen müssen, also ein dickes Brett zu boh- ren ist, muss Kirchhoff unbedingt bei seinen Leisten bleiben. Siehe Beitrag zur Rechten.       

31. August 2005 Anaj Stoy: Es regnet, brennt, stürmt, bebt u. überschwemmt.
Katrina wütete 12 Stunden; Grünrot 7 Jahre.
Wer wollte da nicht gerne Amerikaner sein ... od. gar seine Arbeit in New Orleans haben?

31. August 2005 Arbeitslosigkeit
Clement will die “Instrumente” einsetzen ...
Wieso erst weniger als 3 Wochen vor der Wahl? Wir lernen aus der Geschichte: Schon die Volksfronten im 20. Jahrhun- dert ruinierten alles ... und als die Gesellschaft am Boden lag, wurde das erste 1% Besserung den Verzweifelten als Erfolg des ruhmreichen Sozialismus verkauft. Mitbürger lasst Euch nicht reinlegen.      

31. August 2005 nach dem Korte-Killer
Kommt Sozeles, tragt es mit Fassung. Behal- tet das Herz auf dem rechten Fleck. Aber ver- geigt ist vergeigt. Es kommen sicher mal wie- der bessere Zeiten. Sucht Euch Führende die nicht so großsprutig alles versprechen.

31. August 2005 SPD wie immer auf billigen Klappstühlen,
Thierse goldig, will Liberalität ...
mit oder ohne Verfassungsbruch, mit oder ohne rei- henweise verfassungswidrige Gesetze? Fickentscher will Signase senden. Welche Resultate, Meister? Dieckmann: Zukunft, wenn alt. Energieen gefördert. Falsch: Wenn die kostengünstig - gesamtgesellschaft- lich - eingesetzt werden können. Wowereit “Musikindustrie” ... ökonomisiert?      

31. August 2005
Kirchhof bleib bei Deinen Leisten
Ob es nun hilfreich ist, dass unser Herr Professor sich zu “Gott und die Welt” äußert, könnte ein Geheimnis der be- sonderen Art sein. Könnte, denn die Verlockung der CDU/ CSU nun den Meinungsstaubsauger (leider auch) zu Lasten der erforderlichen Gelb-Schwarzen Koalition und der Liberalen einzusetzen, scheint unwiderstehlich. Nüchtern betrachtet: Nachvollziehbar, wenn die Motivation der führen- den Liberalen sinken würde; aber für die 25% Liberalen in D’land hat die Große durchaus attraktives: Keine Belas- tung durch CDU/CSU Geeiere à la 1982-98. Hat die CDU/ CSU, aus welchen Gründen auch immer, keinen Mumm zu Reformen, bleibt das Pulver im Trockenen u. soll die CDU/ CSU dann “mit anderen” ihre Minireformen machen. Am En- de würden leider alle zahlen. Wer nicht hören will, muss fühlen. Liberale Laune ist eingetrübt. Zielmarke:
Jedes Wahlergebnis unter 8%, da nicht pro- blemgerecht, belastet.      

31. August 2005 Fehler sozialistischen Denkens.
Wenn Sozialisten die So- zialsau durchs Dorf jagen
dann wird gedacht in Systemen und in undefinierbaren Metabegriffen wie soziale Gerechtigkeit, soziale Schieflage, soziale Balance u.dgl. mehr ... Suggestion verbreitet. Unser offiziellen 5 Mega lassen grüßen. Der verklärt-naive Blick, etwa von Frau Schmidt, dazu “für die Götter”:

31. August 2005 Phönixxx. Saggense mal Fr. Dietzen was für Vögel laden Sie ein?
Wer hat den Prof. Christoph Butterwegge (po- litischer Wissenschaftler in Köln) “berufen”? War die Fakultät total besoffen?
Dem Sinne nach: “Lobbyist, wer Steuern senken will.” Meinungs- freiheit ist unantastbar. Aber mentale Sklerose od. Kabelbrand der Nervenbahnen sind Zeichen von Berufsunfähigkeit. Einstweiliger Ruhestand hindert den fulminanten Herrn Professor nicht daran, seine Meinung auch künftig frank und frei zu äußern. Etwa die Empörung: “Wer mehr als 5200 bekommt”, muss nicht in die Rentenversicherung einzahlen. Dass ein solcher Mensch Ansprüche bei einer Rentenkas- se erwirbt, hört die LT-Redaktion allerdings zum ersten Mal.

30. August 2005 Christa Stevens im Fernsehen:
“Den Menschen rüberbringen ...” Arroganz ohne Ende.
Sagt was Sache ist. Fürs Kapieren ist jeder selbst zuständig. Beleh- rungen aus der Politik-Branche: Nein danke.      

30. August 2005
Die Deutschen Jammern: Schwachsinn im Quadrat.
Außer Sozialisten jammert niemand in D’land ...

30. August 2005
Schröder versucht parasitäre Profilierung mit dem Amoklauf von Erfurt
DIE WELT zitiert und schreibt: "Dieses Verbrechen hat wie kaum ein anderes Deutschland in Trauer und Anteilnahme vereint", sagte der Kanzler in einer bewegenden Ansprache vor den Schülern. Das LT: Auch vor 11jährigen Kindern? Muss das sein, etwa wegen der D’land- Modernisierung? Ob der Kanzler vor den Kindern das Entscheidende gesagt hat kann dem Bericht von DIE WELT nicht entnommen wer- den. Jedenfalls: SPD lebt nicht nur vom Wahlbetrug, sondern auch von der Schamlosigkeit “ihres” Kanzlers i.D.             

30. August 2005
Fördern sozialistisch oder liberal?   SPD fördert Kinder durch 10,00 € Mehrkohle. Liberale: “Kind, klettere alleine auf den Baum. Ich stehe für den Fall der Fälle unten. Aber pass mit Fallen auf, denn wenn unsere Köppe dabei aneinandergeraten ha- ben wir zwei Probleme ...

Ganz ähnlich ”Unternehmens-Förderung”. Herkömmlich sozialistisch: Der Notleidende stellt Anträge an die Fördertöpfe, der Beamte ... ganz gnädig. Übrigens Korruptiosanfällig. Liberale: Fonds für Wagniskapital (KAPITAL kommt in die Bilanz) investieren nach ggf. gesetzlichen od. privat-philanthropischen Vorgaben.

Also Schluss mit antragskaschiertem “Verschenken von Steuergel- dern”. Unternehmensförderung gerne, aber nur mit Partizipation des “Geldgebers” im wünschenswerten Erfolgsfall. Niemand ist gezwun- gen “Förderung” zu beantragen. Ganz ähnlich argumentiert heute Ulrike Flach per PM.    

30. August 2005
PM 638/05: H.-J. Vogel jetzt ein Stamokap-Vogel. Altersweisheit?

30. August 2005
Besser FDP wählen Es regnet, brennt, stürmt, bebt u. überschwemmt. Haben Obrigkeitsstaatler solche Naturereignisse je ausgeschaltet? Wie gerne würden sie - auch in heutiger Zeit. Aber sie können nicht. Auch bei doppelt hohem Steueraufkommen nicht, also müssen die Aufgaben der Staatsverwaltung u. das Steueraufkommen halbiert werden. Die gegenteilige Suggestion ist im Grunde genommen eine menschenverachtende Dampfwalze. Der Obrigkeitsstaat - selbst- verständlich gemeint seine Progenitoren, Politiker und Funktionäre, wollen alles, können das Wenigste, sind auch deswegen schwach. Gefährliche Schwäche. Wie die der eingekesselten Raubkatze. Die schlägt zu. Wer ihr vertraut verliert.

Paul Kirchhof legte ex BVerG die Furchen im Steuerrecht, etwa zur Frage, wieviel die Gemeinschaft dem Einzelnen nehmen darf. Unsere Anderen blieben in Deckung, freuten sich, die Kastanien aus dem Feuer geholt zu bekommen. Verfassung und Gesetzgebung auf die hinterfotzige Tour: Erst Wissenschaft, statt direkte Aussprache mit den
Bürgern bringt Wahrheit u. Lösung ans Tageslicht. Die FDP griff die Fährte zeitig auf “15-25-35”, das Gesetz muss nur noch beschlos- sen werden. Die Anderen blieben unverändert in Deckung, derweil Paul Kirchhof weiter von sich reden machte. Erst dann kam der Bier- deckel von Friedrich Merz. Das darauf folgende Fingergehakel ließ so- gar Schröder strahlen - im doppelten Wortsinn. Noch eine Runde So- zialismus gefälligst?

Friedrich
Merz wurde u.a. wegen Flegelhaftigkeit an die frische Luft ge- setzt, die Welt ging weiter und die SPD bergab. Unvollendete Krach Bumm? Jedenfalls wurde der 18. September ausgerufen und Paul Kirchhof vorige Woche “eingebunden”. Weswegen wohl? Wegen sei- ner Ideen u. seinem guten Ruf. Nachvollziehbar. In München hieß es gestern: “Jeder darf seine Visionen haben” (Zit. nach KStA, S.5) Das LT ist unerbittlich: Ganz-D’land, insbesondere unsere Sozialisten wissen, dass “sie” keinen Mumm haben - weswegen “die” sich ihre po- litischen Unverschämtheiten, etwa die 5.000.000, überhaupt leisten können. Und wenn Paul Kirchhof jetzt nicht nachlegt, sich das also gefallen lässt, dann wissen wir: “Eingebunden u. dadurch neutralisiert”. Die Folge, keine brauchbaren Reformen? Weil das Volk nicht will? Pech gehabt, dann ist die nächste Runde Sozialismus fällig. Es macht keinen Sinn den guten Namen der FDP für Pseudoreformen her- zugeben nur weil die CDU/CSU die Dienstwagen übernehmen will. Wenn die CDU/CSU meint “es ginge nicht” (weil sie nicht will oder nicht kann): “Finger weg.”

Gelb-Schwarz jetzt? Oben steht doch bereits:
                      
Besser FDP wählen

29. August 2005 Angstmacher Flut, 
Menschliche “Eingriffe” in die Natur
Schwachsinn: Menschliches Sein in der Natur, ist das Problem. Nicht “wir” haben in den Auen gebaut. Einzelne sind das. Dass die sich auf den staatlichen Schutz verlassen und folglich ohne Risiko-Abwägung draufloslegen wollen Obrigkeitsstaatler nie zugeben. Verweisen wir sie auf den Umweltschutz in der verflossenen DDR, SU, China, Nordkorea u. viele mehr. Wir stellen fest: “Sozialisten haben die Natur noch viel mehr ausgebeutet” als Standard-Kapitalisten. Also: Liberale ha- ben bereits 1971 das Verursacherprinzip im Umweltschutz beschlos- sen. Und genau das ist der Punkt: Ja zum Umweltschutz. Aber zah- len müssen jene, deren Sein das in Millionen Jahren gewachsene Gleichgewicht von Pflanzen u. Tieren “verändert” haben. So, Feunde: Relevant ist die Frage was kostet die Chose. Nur zu Obrigkeitsstaatler: Beweist Eure Fähigkeiten.      

29. August 2005
Bleibt auf dem Teppich. Ihr seid am Anschlag
Der Kirchhoff-Coup, die gekupferten Aussagen von Rüttgers (macht in NRW gute Figur), die wohl erfolgreiche Spenden-Kampagne, die Kom- mentare und die pointiert antiliberale Haltung der FAZ, der Bürgerkon- vent ... mit anderen Worten die Liberalismus-Simulation: Das alles ist bei Überziehen geeignet, die Laune der 25% Liberalen in Deutschland, wirkungsvoll zu stören. Also: ist die CDU/CSU in der Lage ihre Rolle im “Sozialen” so zu spielen, dass die SPD kräftig Federn ließe? Das ist keine Petitesse. Denn nur dann wenn die CDU/CSU die SPD sig- nifikant stärker als erwartet beutelt, bekommen wir eine Reformstim- mung, die so lange anhält wie die CDU/CSU sich Zeit für die Reformen nehmen will (kann?). Andernfalls wird die Sozialhetzekampagne der SPD im Kombi mit ihrem früheren Parteichef (der heute das Gleiche vertritt wie damals) genauso aufleben, wie in den berüchtigten 90ger Jahren.
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Hinweis: Die Merkel-Rede von gestern hat die LT-Redaktion bisher nicht gehört. Übrigens:
Offizielle Meinung der FDP .      

29. August 2005
Im Kanzleramt eine Frau ...
Ja und? In Kommentaren immer wieder der Nebensatz, das Problem, das Besonderes, die Bemerkung, die Chance oder gar Drohung gegen die Männer. Wo sind wir eigentlich? Mitbürger seien Sie nüchtern: Uns Bürgern ist es völlig egal, wie die Politikbranche sich personell organisiert, wie die Schreibtische gestellt werden, wer welchen Fahrer bekommt und wo am Kabinettstisch sitzt
Achtet auf Inhalte; damit wird D’land neu gegründet 

28. August 2005 Parteitag in Dortmund
Gönnen wir Ihnen den Höhenflug. Aber:
Bleibt auf dem Teppich
Jetzt wird sogar in der CDU/CSU geduzt - ts-ts-ts; die Musik war so- gar interessant; Design der Veranstaltung fast so amerikanisch wie bei der SPD ... Weisheit der Regie, den Parteitag am Nachmittag zu “machen”. Denn Liberale wissen, wie es Hähnen ergeht, die morgens zu früh krähen. Und nicht vergessen: SPD und Grüne haben ihre PKaen “zum sog. Parteitag” schon ”auf den Weg gebracht.”

Manometer, die CDU/CSU strotzt vor Bewusstsein. Werdet nicht übermütig. Nicht Karrieren, Leistung und Arbeit sind nötig. In CDU/CSU-Sprache: “Deutschland zuliebe”. Hinter die Ohren damit.

28. August 2005
Wer nicht kämpft hat schon verloren ... Das LT: Moin- moin, Herr OMM: Wer kämpft kann traotzdem verlie- ren. Aus Vertrauen in Deutschland      

31. August 2005
Über die wirtschaftliche Kompetenz der SPD
Ölpreise sind im Himmel und die SPD feiert sich per PM 655 / 05 und Vorstandsstatement als Partei des Ausstiegs aus der friedlichen Nut- zung der Atomenergie in Deutsch- land. Wir hamm’s ja so Dicke, gell Herr OMM?

31. August 2005
Wie viel Geld “braucht der Staat” für “seine Aufgaben”?
Reicht das Geld nicht? Aufgaben streichen. Noch besser: Behörden komplett schließen. Etwa die ZVS. Und die Be- amten? Umschulen, denn an Schulen werden dringend kompetente Lehrer benötigt.

31. August 2005 Schröder, Gerhard, OMM:
Die Rolle rückwärts darf nicht geschehen
Recht hat der Mann: Vorwärts in den Garten der Freiheit.

              
Besser FDP wählen

31. August 2005
Arbeitslosenversicherung aus Bundessteuern?
Blödsinn. Wenn sich der Arbeitnehmer gegen Arbeitslosig- keit versichern will, dann ist nicht einzusehen, dass da- für alle Steuerzahler aufkommen sollen.      

30. August 2005
Wie Sozialisten-Sprüche “die- se” Gesellschaft ruinieren:

PM 651/05, 30.08.05: SPD protzt: “Im Kabinett von Gerhard Schröder werden 6 von 13 Ministerien von Frauen geführt.” Das LT: Die SPD lenkt ab. (ähnlich ”Selbstauflösungsrecht Bundestag”) Oder haben wir “des- wegen” 5.000.000 offiziell Arbeitslose?

PM 649/05, 30.08.05: “Die Probleme der Menschen in Ostdeutschland müssen von den Politikern ernst genommen werden” Falsch: Es genügte wenn die SPD das Thema der Arbeitslosigkeit ernst nehmen würde ...


PM 650/05, 30.08.05: “Ältere Menschen sollen in ihrer Mitverantwortung für die Gestaltung des demographi- schen Wandels angesprochen werden.” Vielsagend, nicht wahr? Sollen die Älteren noch einmal ...? Was zahlt der SPD-Staat? Wer würde es für 1M€ nicht doch noch einmal wagen ... ?

PM 633/05, 29.08.05: Johanno Strasser seit Jahrzehnten SPD-Mitglied unterstützt Schröder. WOW. Achtung: SPD wählen wegen “Richtlinie der sozialen Gerechtigkeit”. Fragt das LT: hat der Herr Intellektuelle
sG definiert, damit Lieschen weiß “was sie für ihre Stimme bekommt”? Hat auch er nicht. Also: Im Lande D&D bescheißen Intellektu- elle die kleinen Leute. Sozialgereicht?

PM 632/05, 21.08.05: SPD will derzeitigen Leistungskata- log
der Gesundheitsversicherung erhalten. Das LT: Die Idee ist bekloppt. Wegen Bagatell-Schnupfen, Bagatell-Prellung, wegen Bagatell-Insekten-Stich zum Arzt rennen? Das LT: SPD fördert soziale Degeneration “dieser Gesellschaft”

PM 629/05, 28.08.05: “... Gysi und Lafontaine und alle, die ihren Schalmeienklängen folgen, würden zu To- tengräbern der sozialen Demokratie und des Sozial- staates in D’land.” Das LT: Warum keine inhaltliche Aus- einandersetzung mit der
Linkspartei? Weil die SPD ge- nau das selbe will ... aber nach bewährter Manier vor der Wahl verschweigt. Nun ja, dieses Mal ist das Verschwei- gen sozusagen virtuell.

PM 567/05, 21.08.05: SPD kritisiert, dass das Wahlpro- gramm der CDU/CSU Arbeitnehmerrechte “schleifen” wür- de. Das LT: Und das Wahlprogramm der SPD konserviert mehr als 3,5 Mio Arbeitslose. Oder war das gar kein Wahl- programm? Gar Betrug ex-Führungsetage?
      

30. August 2005 Stoiber/Lafontaine im Spiegel 35/29.8.05, S.26
Intellektuell minderwertig
und den Herren Journalisten gleich mit. Nicht nur, dass sie nicht härter eingegriffen haben. Sie haben den Schwachsinn auch noch in den Druck gegeben, statt ihren Besuchern die Texte, bildlich ausgedrückt, links und rechts und noch ein- mal links um die Ohren zu hauen. So weit das.

Leben wir über unsere Verhältnisse? Oder leben wir nicht über unsere Verhältnisse? Was tun? Simpel: Mehr arbei- ten und das genauso sagen: Weniger Biergarten, weniger mit
den Kindern tollen, weniger Genuss, weniger urlaubsbe- dingt im Stau stehen, weniger sich pflegen, also mehr die Knochen einsetzen und auch hinhalten. Alle. Die Politik weiß nicht wie? Warum sollte sie auch. Der Einzelne weiß besser wie. Es blüht etwa “Schwarzarbeit”. Das ist - erfin- derisch - solche, die keine Steuern generiert, auf die aber die Politik scharf ist, weil sie zum Regieren so gerne Geld ausgibt. Deswegen wurden im Zuge der Zeit die Sätze er- höht u. der Apparat “perfektioniert”. Resultat? Schwarzar- beit und Arbeitslosigkeit. Prost Neujahr. Sozialisten mei- nen schimpfen zu müssen “Geld regiert die Welt” Aber selbst? Mit ganz viel Steuern, also ganz viel Geld regieren, statt genau dazu das Hirn bemühen. Aufklärung? Das war einmal. Man merkt es, denn über das was in diesem Absatz Ihr LT zum Besten gibt, suchen sie in den Stoiber-Lafontai- ne Fingerzeigen, Wichtigtuereien, Belehrungen vergebens. Fragt Schröder, wann seine Eliteunileinchens nicht nur auf den Weg son- dern in Betrieb gebracht ... Ach, Leute:
                     
besser FDP wählen

29. August 2005
Verbraucherstimmung aufgehellt
Seit 2001 nicht mehr so gut, die Verbraucher gehen auf dem Zahnfleisch. Besonders aber:
Die neue Gelb-Schwarz Mehrheit
im Parlament aller Deutschen kommt. Sozialsten macht die Nagelprobe: Umfrage mit Grün-Rot-Rot fälschen, veröf- fentlichen und zwei Tage später noch einmal nach der Ver- braucherstimmung
fragen. Wunder gibt es nicht. Blaue aber sehr wohl. Besser nicht? Richtig, wäre rausgeschmisse- nes Geld.      

29. August 2005
CDU/CSU fordert von Eichel Konzept für den Schuldenabbau
Feiert das LT jetzt die CDU/CSU? Natürlich nicht. Denn die Frage wiederholt das LT noch im Herbst 2005      

29. August 2005
Christiansen schützt sogar Lafontaine
Mit Merz (*) , sachgerecht gut drauf, ist Lafontaine beinahe eingegangen wie eine Primel. Beinahe? Beinahe: Denn Christiansen, die pro forma zwar ein paar flapsige Anti- Lafontaine Bemerkungen fallen ließ, schützte ihn zwei Mal entscheidend. Einmal als Merz zum finalen Schlag ausge- holt hätte und einmal als Lafontaine nichts mehr sagen konnte. Methode: Abrupter Themenwechsel. Diese von Christiansen seit Jahren praktizierte Methode kennen wir aus vielen Fällen. Auch schon “gegen die FDP”. Fazit: Ka- pitalistische Christiansen will Sozialismus. Widerspruch? Nein: Auch Sozialisten manipulieren Medien u. Nachrich- ten und zahlen dafür so gut, dass auch 60% EkSt solche Menschen nur schmunzeln lässt. Christiansen, muss mit Schröder gehen. Christiansen, darf im Land der Meinungs- freiheit “Alles”, wird dann das Lachen vergehen. Aber “Absägen” ist auch erlaubt ...
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(*) im Sommer 2004 der politische Flegel vom Dienst, be- scherte der SPD Verbesserung der Umfragen. Man sieht, die frische Luft hat ihm gut getan. Weiter so F. Merz. Mor- gen ist auch ein Tag.
       

29. August 2005
Dirk Niebel zur CDU/CSU vom 28.08.05  Das ist die offizielle Stellungnahme: Liberale wollen die Koalition mit der CDU/CSU     

29. August 2005 Edmund Stoiber gestern in Dortmund
Schröder tut so, als ob er in den Neunziger Jahren noch nicht auf der Welt gewesen sei. ... die haben damals gepennt ... 200 Mrd € neue Schulden seit 1998.      

28. August 2005 Parteitag in Dortmund
Aber am 18.09.2005 FDP wählen mit
Westerwelle, Gerhardt, Niebel und
den Zehn, die Kompetenz
für die Menschen in Deutschland haben.

28. August 2005 Gestern im DLF
Bulmahn quasselt unverdrossen
Berichtet, dass ihre Mutter ihr stets alle Fragen beantwor- tet hat. Resultat? Bulmahn wirft in der Tat Fragen auf: Hand- werkerfamilien haben nie Zeit zum quasseln. Die arbeiten. Also ist die SPD schuld an der nunmehr verkorksten Mit- menschin. Denn heute und künftig nur eines: Mehr arbei- ten für mehr Wohlstand aber insbesondere auch für weni- ger Umweltschmutz oder bessere Bildung. Oder glauben die grünroten Quasseltanten, Windmühlen, etc pp würden uns vom Himmel fallen ... ?       

27. August 2005 Es genügt nicht Direktor beim IW (Köln) zu sein
HB, 26.08, S. 9: Der große Graben 

      Zitat: “Die gesellschaftliche Realität prägt daher die Parteien. Die Wahlprogramme sind deshalb der verzweifelte Versuch, die inneren Widersprüche zu übertünchen. Sie sind ein Dokument der Mut- und Kraftlosigkeit, eine Kapitulation vor dem großen Graben.”

Die Binsenweisheit in Satz 1 kann nicht oft genug wieder- holt werden. S2/3 heftig nein: Wahlprogramme sind Ant- wort auf die Frage “mit was komme(n) ich (wir) wie an”.

Angebots-Politik in der Wettbewerbs-Demokratie verstärkt durch die vorherrschende obrigkeitsstaatliche Geisteshal- tung und Praxis kann nur verhindert werden, wenn Demo- kratie selber abgeschafft wird. Daraus folgt unerbittlich, dass auf Mehrarbeiten angelegte Führung nicht stattfinden wird. Noch schlimmer: Obwohl jedermann weiß, dass Mit- arbeit in Parteien möglich und im Prinzip wirkungsvoll ist, wird sogar diese (lästige) Mehrarbeit abgelehnt. Weil es, selbstrechtfertigend, “nichts bringt” und weil obendrein die unverzichtbar professionelle “Politik” zum Selbstschutz nichts unterlässt, um “Politik” als sehr verabscheuungs- würdige Tätigkeit dem Publikum zu präsentieren. Dies ist rechtlich gesehen ’nicht verboten’, deswegen geschieht es. Keine Frage: Es gibt viele Ausnahmen in der Politikbran- che. Sie sind aber nichts als Vorzeigefiguren, denn - Tau- tologie? - die Mehrheit handelt eben nicht als Ausnahme.

Jede ökonomische Analyse, die das Vorstehende nicht berücksichtigt, ist nichts als Sandkastenspiel und nutzlos zum Fester herausgeworfenes Geld. Es macht null Sinn, eine Theorie, so schön sie sein mag auf irrealem Fundament aufzubauen.
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So jetzt ist Wahldampf. Ergänzung später oder morgen

 

26. Januar 2005
Ausgaben Wahlkampagne:
FDP: 3,5M€, Grüne: 3,8M€, Die Linke: 4,3M€, CDU/CSU: 24,3M€, SPD: 27,5 M€.
Welche Partei erzielt die beste €/Stimmen-Rate?       

25. August 2005
Schröder in der Elefantenrunde vermisst?
Fürs Vermissen haben wir nach dem 18. September noch Zeit genug. Spaß beiseite: Vermisst? Nein, spielt ab 18.09 eh keine Rolle mehr, ausgenommen natürlich die Erklärun- gen für den “herben Verlust” seiner gebeutelten Partei.

Fachlich hätte Schröder so wie so nicht mithalten können. Bei
Phoenix lief am späten Nachmittag die ’Elefantenrunde’ von 1980 mit Genscher, Schmidt, Kohl u. Strauß: Schmidt war schon von einem anderen Kaliber. Schröder trotz Audio- Anlage, die seine Stimme ex Kanzleramt macho-sonor auf- motzt, bzw. aufpeppt: Alles in Allem ziemlich armselig. Das hat Schröder in sieben Jahren gelernt: Künstlich-gedrech- selte Sätze vom Blatt ablesen und ... dabei ab und zu in die Camera zu schauen ... wegen der Würkung doch.

25. August 2005 Elefanterunde in Berlin
Kinnhaken von der Kleenen. Ist besser als ihr Ruf. Die Koalition des politischen Libera- lismus, d.h., der FDP mit Angela Merkel wird gut. “Clement, Sie wissen doch ...” Hey, Mer- keline: Die Menschen sind drinnen. Kapiert? Sie, Fischer, “hören mir jetzt bitte mal zu”. Am Ende: Wir setzen um, was wir sagen. Wichtig ist, dass der Wechsel kommt - übri- gens hört das Denken dann nicht auf ... Ihre kluge Moderation ... paff -> Kinnhaken.      

25. August 2005
Stiegler(SPD): Wir mussten gegen dies gan- ze wirtschaftliche Ungemach angehen ... LT: nämlich das, das Ihr selber angerichtet habt.

25. August 2005, 10:03. Am 18. September 2005 

Wahl. Definitiv.

Aufwärts Deutschland !!!!!!!!! 

10:22 Das Liberale Tagebuch bleibt aber unerbittlich: Scha- de, die gewisse Heuchelei in der Urteilsbegründung. Das BVerfG stellt darauf ab, dass die (seine) Politik des Kanz- lers keine ausreichende Mehrheit im Bundestag hat oder haben wird. (Gerhard Schröder, Held des Geschehens?) Erstens: Ist “diese” Politik des Kanzlers noch heute unbe- kannt, Zweitens: Gibt es viele Äußerungen - die relevan- ten sind vom LT zitiert - die genau das Gegenteil von Miss- trauen, nämlich Vertrauen zum Ausdruck bringen. Drittens: Im Wahlprogramm der SPD gibt es mehrere Programm- punkte, die Gerhard Schröder bisher nicht, nun aber doch vertritt. An welchen Punkten ist der Dissens zwischen Kanzler-Politik u. Koalitionsfraktion festgemacht? Genau hierzu Farbe zu bekennen, drücken sich offenkundig SPD, Grüne und der Kanzler so wie so.

10:34. Der Redaktion des LT gefällt gut, dass das BVerfG die Auffassung (dem großen Sinn nach zitiert) vertritt, kei- ne Gewissensforschung betreiben zu können oder zu wol- len. Auch erscheint es nur zu richtig, wenn das BVerfG sich sehr konkret auf seine Zuständigkeit im Rahmen der Gewaltenteilung beschränkt. Schließlich seien an der Be- urteilung der “unechten Vertrauensfrage” vor dem BVerfG bereits drei Verfassungsorgane beteiligt gewesen und eine missbräuchliche des Art 68 GG ist nicht erkennbar.

Der
vorstehend unter “Erstens” und “Drittens” erwähnte Dis- sens-Mangel ergibt sich dem Vortrag des Richters di Fabio zufolge aus der Drohung in den Reihen der SPD angesichts der sich bildenden Linkspartei, Hartz IV rückgängig machen zu wollen. Ob diese Einschätzung trägt steht - faktisch - in den Sternen. Fazit: Der Kanzler hätte demzufolge aus der Sorge um den Bestand von Hartz IV die Vertrau- ensfrage gestellt. Ist notiert. Thema für die Wahlkampag- ne und weitere Kommentare des LT.

25. August 2005 D&D in akuter Gefahr:
Es kann das komplette Land verblöden
Selbstverständlich gibt es keinen Anlass zur Häme mit je- nen, die durch das Hochwasser in den Alpen menschliche oder materielle Verluste erlitten haben. Die Betroffenen sind aber auch das Opfer politischer Intervention. Zu viele verlassen sich darauf, dass “der Staat einspringt”, wenn es Verluste gibt. Ist es zuviel verlangt, dass vor der Investition von beispielsweise 300.000 € sich der Bauherr persönlich über die Risiken einen Überblick verschafft? Offenbar nicht. Denn kommt die Flut, zumal vor einer Wahl, melden sich sofort die politischen Damen und Herren aus unserer Poli- tik-Branche und machen das Angebot von Hilfe. Wozu also selber denken ... ? Denn Sozialisten u. andere Obrigkeits- staatler machen einen in Angebotspolitik, die sie sonst so vehement ablehnen. Viele sagen “der Staat schützt”. Dann kann auch geschrieben werden Staat verblödet. Naa?

25. August 2005 Unterstützer-Szene muss schwärmen
Hat Schröder “Stehvermögen”?
Möglicherweise sehen wenige das so. Also produziert die Propaganda-Abteilung der SPD entsprechend Text. Weil Schröder/Lafontaine den Mund zu voll genommen haben, beide keine Marktwirtschaft wollen, dem OMM die Kohle ausging, weswegen Sozialpolitik nach Kassenlage kam (was viele in der SPD heftig nicht wollten), dennoch die Ver- schuldungsrate stieg, Schröder also seit 2002 mit dem Rü- cken an der Wand steht, heißt aus dem Mund einer virtuel- len Unterstützerszene er habe Stehvermögen. Wohl wahr: Die Wand “am” Rücken ergibt die Stehprothese. Stehver- mögen könnte Schröder in Sachen Sozialismus sehr wohl haben; diesbezüglich sind Linkspartei, SPD so wie Grüne Resonanz und ebenfalls Stehprothesen. Ob die rund 30% der “Umfrage-Wähler” Stehvermögen in Sachen Sozialis- mus wollen?

Oder würden sogar die verbliebenen SPD-Wähler für 5, 10 oder gar 20% mehr Nettolohn die Mehrzahl der Mitbestim- mungsfunktionäre lieber/gerne in die “Wüste schicken”? Ist das die soziale Schieflage, die Schröder so beklagt? Oder ist es Stehvermögen seit Mitte 2003 Steuererhöhungen (et- wa Abschaffung der EHZ) für die “Investition” in Bildung zu reklamieren?
_______________________________________________
Hinweis:
Wahlprogramm von 1998 “und werden wir bis 2003 die Bildungsausgaben um 100% erhöhen” - von Steuerer- höhung damals keine Rede ... Übrigens, der IST-Wert von 2003: ca. 35%. Stehvermögen des Versprechensbruchs.

24./25 August 2005 FAZ vom 24.08.05
FAZ “Projekt 10”. Aller Anfang ist schwer. So wahr.
Problem, verehrte FAZlinge, von der verlorenen Seriosität: Liberale nicht mit Sozialisten à la Schröder u. Mannschaft verwechseln. Nicht einmal 10 Schwalben werden als Wen- de anerkannt. Da muss mehr kommen. Vor allem die vie- len Konjunktive in Projekt 10 eher miserabel. Es wird be- klagt: ”Obschon FDP-Auffassungen ... weit verbreitet sind
... finden sich nicht viele bereit, für diese Auffassungen öf- fentlich
zu streiten.” Es, fragt das LT den fulminanten Autor: Welchen Beitrag “dazu” hat er in diesem Sinn positiv oder eher negativ geleistet”? Nett die Heuchelei, gell pca?

Nachbessern. Nachbessern. Nachbessern.

FAZ dezidiert antiliberal, S.4
vielleicht erhält P.S. das nächste mal eine Klimaanlage für Wohlstandsbürger: Ob dann der Kommentar “Pinkwart fiel am Montag die Rolle des Einheizers zu, und er erfüllte sie, so gut er konnte” entfallen würde? Zweifel sind ratsam, die Seriosität von früher ein für alle mal dahin. Das Abendland wird es überleben. Auch dann wenn die FAZ 1000 Jahre zer- störerisch argumentiert. Preis/Leistungverhältnis (1,50€ pro Ausgabe) nicht sehr gut. FAZ ist viel zu langatmig. Der Do- yen sollte etwas mehr “ruck-zuck” schreiben. Mentalität von Dichtern&D besser für die Märchenstunde.

24. August 2005 PM o.N.:
Politische Sensation:
Judith von Radetzky, bisher Wahldampf-Managerin für Kaiser Franz Joseph wechselt zu den Gruüehnen. Von Radetzky-Marsch exklusiv für LT: “So bekloppt wie eine Pauke wollte ich nicht länger sein”. Das LT: Nachvollziehbar, es genügt, wenn Fischer (Visa) auf den neuen Plakaten so dreinschaut.

24. August 2005 Gute Nachrichten aus Köln nach D’land:
Fischer kommt ... also geht er aus Berlin weg

24. August 2005 Ei gucke da, ‘s Kompetenzerle noch immer da ...
“Die langatmige Diskussion, wer an allem schuld sei, hilft nicht weiter” . Totalfalsch, Meister Mittwochs-Kompetenzerle,
denn sicherzustellen ist, dass “die Fehler” der CDU/CSU 1982-1998 nicht widerholt werden. Schaue er nach NRW. Andernfalls können wir es nämlich gleich sein lassen. Nur zu,
Herr Das Kompetenzerle: Dass der Sozialistenschaft, wie man an den brandneuen Plakaten erkennen kann, das Lachen offenkundig gründlich vergangen ist, sieht sogar der legendäre “Blinde mit Krückstock”. Wer wollte kein Optimist sein, wo doch Anlass ohne Ende dazu besteht. Aber die Rahmenbedingungen müssen Sie schon selber herstellen. Und sprechen Sie doch mal dem Herrn Peter Carstens, von den Seriöslingen vom hohlen Kopf aus Ffm ...       

24. August 2005 Wochhasser beim Stoiber
Schröder kommt ... als Gaffer
wie dereinst der Visa-Fischer in Thailand ... Warum? Zuviel CO2 in der Luft, das kommt davon, wenn man keine AKWs bauen will. Also: Schröder kann die Konsequenzen sei- ner Richtlinienkompetenz begaffen ...

24. August 2005 Kennzahlen nicht ganz so schlecht
Alte sozialistische Taktik
Erst weltfremde Theorie, besserwisserischen Sendungs- druck, Fanatismus und totalitärer Attitüde: Komplette Wirt- schaft systematisch plattgemacht, dann werden die Zahlen hinter dem Komma etwas besser und schon präsentieren sich die Polit-Machos der Saison von der minderwertigen Propaganda als Retter des Abendlandes. Leute,
lasst Euch nicht reinlegen: FDP wählen,
wer sonst soll
indula Dampf machen? Oder glauben Sie mit 8% sei es möglich, urbi et orbi unter den Sitzen (gepols- tert u. hölzern) mental, kulturell u. wirtschaftlich wirksames Feuer zu machen?       

28. August 2005 Unter Verdacht das Gleiche zu wollen, NewsTicker gestern,
SPD: Die Linkspartei sei “anstössig”. Sonst nichts?

28. August 2005, Im DLF um 7:20. Fragt der DLF:
Was kostet denn der Katastrophenschutz?
Intellektuelle Dünnbrettbohrer antworten: “Und was kosten die Katas- trophenfolgen?” Billig. Solche Leute halten gefälligst die Schnauze. Angstmacher mit der grünroten Regierung, ab in die Sahara. Proble- me? Rechnen, im Wesentlichen vier Grundrechenarten. In der Grund- schule gepennt? Nicht so schlimm. Das Hirn einiger pennt so laut, dass sie dadurch ablenken, anderen früheres Pennen nicht zu gönnen od. ausgerechnet vor der Wahl am 18. September durch eine Diskus- sion darüber, ob die Mitglieder des Bundestages das Recht haben sol- len, vor dem Ablauf der Wahlperiode Wahlen anzuberaumen ... als ob Deutschland nicht genügend andere Katastrophen hätte. Haben Sie schon einmal an die politökonomische gedacht? Die Redaktion des LT weiß: Millionen können den grünroten Damen u. Herren diesbezüg- lich happige Rechnungen präsentieren. Und was sagen die Grünroten Ihnen: Alles ist auf dem Weg. Und was ist fertig? Die Ankündi- gungen, die sind fertig. Millionen Menschen auch.
                         
FDP am 18. September

28. August 2005
Schützt den Staat vor Fettleibigkeit
Liebe Obrigkeitsstaatler,
Ihnen “gefällt” Staat? Der LT-Redaktion auch. Ist Ihr Verhältnis zum “Staat” sogar erotisch? Nun ja ... fetter “Partner” ... muss nicht sein, oder? Wie dem auch sei: Immer bedenken, den Staat bestimmen die Bürger, aber Staat Führen geht nur professionell durch sog. “Politiker”- mit Zeitverträgen, weil der Aufsichtsrat, wir rund 61,5 Wähler, das so wollen. Was geschieht, wenn Sie Ihre Angestellten politischen Ge- schäftsführer mit Aufgaben überlasten? Mit Aufgaben so überlasten, dass sie sich in “alles”, sogar Ihr Privatleben, hereinhängen? Sie über- fordern Ihre Angestellten mit Aufgaben, für die sie gar nicht ausge- bildet sind bzw. sein können. Resultat? Sie versagen - krachend Siehe D’land 2005. Wollen Sie das? Nachvollziehbar, wenn nicht. Also müssen wir unsere Politiker entlasten, von Aufgaben so wie die Sorge um Ihre persönlichen Versicherungsverhältnisse; entlasten von ih- rem Lieblingsspielzeug dem Flippern per Einkommensteuerrecht. Immerhin ist zu bedenken, dass viele Politiker außerdem Nebenjobs haben wollen. Und wenn diese Recht bestehen bleiben soll, gibt es noch mehr Gründe ihnen die Aufgaben, nicht das Gehalt, zu kürzen. Also
FDP wählen, bedeutet Staat durch Stutzen stärken ...
Denken Sie daran, wie schön sich ein Strauch entwickelt, denn Sie pflegen, dem Sie kräftig die wuchernden Äste wegschneiden.
                         
FDP am 18. September

26. Quartal 2005
Neu: Freiheit und “Bürgerrechte”
Systematik steht - derweil Sozialisten ablenken und jetzt über künftige BT-Auflösungen quatschen. FDP wählen.        

26. August 2005 Serie “Neue Begriffe”
Sozialmasochismus
Findet in Deutschland statt: Per Europäischen Sozialstaatsmodell mit sozialer Balance, ohne soziale Schieflage, d.h., sozialgerecht gehen die Löhne (gegönnt) höher-höher-höher mit der Konsequenz höherer Arbeitslosigkeit, die genau aus der Lohnsteigerung solidarisch “gegen- finanziert” wird. Schlau gedacht von preußischen Sozialingenieuren.

25. August 2005 Elefantenrunde in Berlin
Moderator zu Clement: “Sie sind immerhin schon 7 Jahre auf dem Weg ... ” zu Fischer: “Nicht so kompliziert, Meister.”     

25. August 2005 Elefanterunde in Berlin
Rakete für WW. Schon die erste Runde hat gesessen.   Runde 2ff: “Alles bleibt gleich, nur die Ausreden ha- ben sich geändert.” / “Kein Export deutscher Wert- schöpfung” / “D’land wird niemals ein Niedriglohn- land” / “Mir gefällt Ihre Art zu denken. Endlich jemand der steuerpolitisch gradlinig denkt.” Gesundheit, was WW selber nicht merken konnte: Alle anderen Teil- nehmer wurden nachdenklich. Renten: “Älteste Stu- denten und jüngste Rentner ... “ dieses also der Situa- tion anpassen. Ampel? “Das sind andere Welten: Die wollen Nullwachstum, wir wollen Vielwachstum.”

25. August 2005 Elefanterunde in Berlin (Stimme wie Gesicht auf den Plakaten)
Fischer will noch mehr Öl verbrauchen. Menschen in Sorge um den Verstand von Fischer. Zweite Runde: Unser Joschkale ist jetzt ein Rüben-und-Kraut-Joschkale; nennen wir ihn jetzt unse- ren Ballermann. Klartzext: Wunderbar, was kostet Euer Umwelt- schutz? X-te Runde: Hohe Arbeitskosten erhöhen die Arbeitslo- sigkeit - Klick? Gesundheit: Ballermann hektisch at work.     

25. August 2005 Elefanterunde in Berlin
Clement schummelt. Gewerkschaften hätten moderate Lohnpo- litik gemacht. Das Wachstum war doch auch “moderat”. Und was ist mit dem Bedrohungspotenzial der Gewerkschaften? Ver- wirft MWSt-Erhöhung, aber keine Alternative. LT: KSt-Senkung à la 17. März ist keine Senkung weil sie die aus KStG heraus “gegenfinanzieren” wollen; außerdem fehlen Maßnahmen für Personengesellschaften. Gesundheit: Wir sind gedanklich auf dem richtigem Weg. Renten: Wir sind auf dem richtigen Weg.

Exportweltmeister? Seit Jahrzehnten, Herr Heißluftgebläse

25. August 2005
Schaltet ab und blaset, blaset, blaset, blaset.
(a) die AKW, die KKW und alles was nach Atomen riecht (b) dafür blaset “Öl-CO2” in die Luft. So schön billig Öl derzeit ist ... Und vor al- lem: Bürgerversicherung gegen Petrus-Zorn. Hey Schröder: agendie- ren Sie das. Agenda über alles, üüüüber alles in de-er. Übrigens: Da wir Petrus nicht kontrollieren können, müssen Wahlen im Septem- ber am besten per Staatsziel “wider den Machismo mit Steuergeldern” sozialstaatlich und balansiert verboten werden.

25. August 2005 Opjepass
Per Mausklick zum Strafverfahren.
Der praktische Ratgeber für die Damen und Herren Kollegen aus der Branche der unentgeltlichen Internet-Zeitungen, geschrieben vom KStA, der besten im Großen Westen. Empfehlenswert zu beherzigen

25. August 2005
Rainer Funke:
Keine Privilegierung staatlicher u. staatsna- her Gläubiger in der Insolvenz (24.08.2005)

Die Mehrheit der Insolvenzverwalter in Deutschland lehnt die von der Bundesregierung geplanten Änderungen des Insolvenzrechts ab.

Die FDP lehnt Pläne der Bundesregierung, Sozialversicherungsträgern und Finanzämtern bessere Zugriffsmöglichkeiten als anderen Gläubi- gern einzuräumen, seit langem ab. Es ist erfreulich, dass nunmehr auch die Insolvenzverwalter mehrheitlich diese Position einnehmen. Bei der Neuordnung des Insolvenzrechts hat die FDP großen Wert auf eine Gleichbehandlung aller Gläubigergruppen gelegt. Die geplante Privilegierung staatlicher u. staatsnaher Gläubiger ist
rechtlich pro- blematisch u. wirtschaftlich unvernünftig. Sie verletzt das Gleich- behandlungsprinzip und schwächt die Sanierungschancen Not leiden- der Betriebe mit entsprechend negativen Folgen für die Sicherung von Arbeitsplätzen.      

25. August 2005 Anders als 2002
WW: Mehrheit für Gelb-Schwarz das Wahlziel 2005      

25. August 2005 Kommentatoren nach dem Urteil des BVerfG:
Der Kanzler hat eine Politikvorstellung
Nein, hat er nicht. Zumindest keine, die die Wähler kennen. Also hat der Kanzler, verfassungsfest, durch die Auflösungsentscheidung sei- ne Konzeptionslosigkeit kaschiert; so ist Schröder. Gründlich abwäh- len, denn er hat seine Legitimation an der Garderobe abgegeben. Die Straße hat das längst begriffen.      

25. August 2005 HB meldet auf S. 1
Wahnsinn: VW stellt D’land-Standorte infrage
So eben lernen wir vom The Economist, dass in D’land die Lohnkosten seit 1999 um 11% gesunken sind. Nun dies. Es reicht also immer noch nicht. Unvermeidbare Kostensenkung geht in Verarmung über. Oder wäre es nicht doch besser “mehr zu arbeiten”?
Wie ist das mit der Schröder-Schuld.
Schröder , Kautoanzler, hat nicht persönlich, schon gar nicht alleine die Wirtschaft ruiniert. Schröder aber ist (prominentes) Mitglied im Netzwerk der sozialistischen Verantwortungslosigkeit. Der langjährige Lafontaine-Freund spielt die Rolle des Paten, der es auf Verfassungs- bruch ankommen lässt, Anregungen gibt, gewähren lässt. Übrigens nicht vergessen: Lafontaine hat seine Meinung seit 1995 nie verändert. Und Schröder? Beteiligt sich an: Steuern auf Pump senken, zwei Jahre Körperschaftssteuer verschenken, “Investition” in Windmühlen, 30 Ct/Liter Ökosteuer erheben, die in der Sozialversicherung verbraten werden, Drohpotential der Gewerkschaften per Gesetz verstärken, Stellschrauben spielen, maßgeblich daran vorzuführen, wie Wirtschaft zu erpressen ist (zB. AKW-Laufzeiten) und überwirft sich persönlich mit der Bush-Regierung/USA. Am Ende ist die Wirtschaft abgewürgt. Übrigens mit gleicher Wirkung nur anderen “Instrumenten” hat sich die SPD schon in ihren Zeiten als Opposition verhalten.
Am Ende ging Schröder daher die Kohle aus.
Nur
deswegen Hartz IV und die weiteren Maßnahmen der Sozialpo- litik nach Kassenlage.

Vertrauen in Deutschland: Immer
Vertrauen in Schröder: Nicht sehr ratsam.     

24./25. August 2005 SPD hat alle Economists aufgekauft. Letztes Exemplar ergattert.
The Economist: Der große Bluff des deutschen OMM
Und hereingefallen ist die ehrgeizige Frau Illner von den “gewonnenen Einsichten”. Das LT kommentiert The Economist, 20.08.05, S.9 u. 54-56. Enthalten in der Tat der leider falsche Satz von der fallenden Arbeitslosigkeit - allerdings der direkte Bezug zu ‘Hartz IV’ fehlt. (Ts-ts-ts Seriöslinge) Im folgenden nur einige wenige Kommentare zu den beiden Beiträgen:

  • Die angeblich positiven Aussagen sind nicht belegt und werden fast ohne Ausnahme im jeweils nächsten Satz relativiert.
  • Nicht einmal nachvollziehbar in den beiden Artikeln, wie “Hartz IV” die als positiv gekennzeichnete Faktoren beeinflusst haben könnte. Was also ist der Schröder-Beitrag zu diesen Effekten?
  • Warum The Economist unter “economy” die in der politischen Szene umlaufenden, wie von einem Redakteur “Politik” zusam- mengetragenen, Meinungen wiedergibt, erscheint durchaus rätselhaft.
  • Die beiden Beiträge sind an Oberflächlichkeit kaum zu über- treffen; sie enthalten so gut wie alle negativen Aussagen zur Lage der Wirtschaft - einschließlich die üblichen Jammereien.
  • Erfreulich, dass die DAX-Unternhmen sich restrukturiert haben, wieder Gewinn abwerfen; ob diese Unternehmen hierbei Subs- tanz gewonnen ist sicher zu verneinen (Börsenwerte damals/ jetzt) und klar ist, dass Ertragskraft der KMU-Wirtschaft nicht gegeben ist. The Economist schreibt für Großinvestoren. Bit- teschön. Der Schröder-Bluff erinnert im Übrigen an die Aussa- ge D’land erhalte Kapitalzufuhr - im Jahr als Vodafone Mannes- mann kaufte. So ist eben Schröder. Viele sind noch blöder als Schröder glaubt. Aber nicht alle.
  • Zur Grafik Lohnentwicklung (Spanien, Italien steigend; Frank- reich konstant, D’land fallend): Müssen sich die Lohnniveaus im Währungsraum angleichen oder nicht? Im Übrigen ist die Konsumschwäche auf den notwendigen Rückgang der Stun- denlöhne zurückzuführen. Nicht erwähnt ist, dass in den Be- schäftigtenzahlen die 400€-Jobs mitgezählt werden, derweil die Anzahl der sozialversicherten Anstellungsverhältnisse drama- tisch einbricht.
  • Zur Graphik Entwicklung Exportvolumen (D’land steigt am stärksten): Schade, dass die “Steigerung” der exportierten inländischen Wertschöpfung nicht gebracht wird ...

Summa summarum: Nachdem es bei SPDens Mode wurde, sich untereinander mit Flugtickets von und nach Brasilien zu sponsern, ist gut nachvollziehbar, dass just jetzt - unter dem Titel Verschärfung - der SPD-Wahldampf-Etat um sage u. schreibe 10% erhöht wurde. Sa- gen Sie mal, Frau D-W ... ist das moderne “Frauenpolitik”?

Wenn der Economist die Beiträge als Hinweis auf das Potenzial für ei- ne Gesundung von der “German desease” verstanden wissen will, dann liegt er sicher richtig. Für Kenner der Szene sind die Schlussätze bei- der Artikel allerdings entlarvend “The story of Germany is about to become suprisingly good - so long as the politicians do not foul it up after next month’s election” (S.9) und “If German politicians make sure that today’s foundation for future growth is built on, not undermined, it might just happen sooner” (S. 56). The Econo- mist erwähnt allerdings nicht, dass die öffentliche Meinung, auf der in jedem Land Politik fußt, in Deutschland völlig ruiniert ist. Im LT ist dies als soziale Degeneration bzw. Sozial- degeneration unserer Ge- sellschaft beschrieben. Prost, Schröder, bluffe er weiter ...       

24. August 2005 Das LT zur Presseumschau des DLF um 7:10
Hochwasser, Tornados, Waldbrände u. in D’land re- giert noch immer die SPD mit Schröder/Fischer. Nun ja, die Gesetzmäßigkeit der ’7 Jahre’. Heuschrecken?

24. August 2005 PM 587 / 05: SPD-Propaganda wird immer billiger
Wichtig: SPD nachhaltig plattmachen. Nur dann wird Steinkohle auslaufen, um wertvolle Kohle in die Zukunft von Familien und Kindern zu investieren. Was soll’s: Von ihrem Zeitungskonzern kann die SPD gut genug leben.

24. August 2005 DLF-Nachrichten um 6:30
OMM auch schon aufgewacht: “Bietet” jede Hilfe der Bundesregierung, die sie leisten könne ... WOW: Das hatten wir schon einmal. So ist er halt, unser gestiefelter Kantza.     

24. August 2005
Einheitssteuersatz so bald wie möglich
“Morgen”? Nein, nicht. Das hat keinen Zweck. “unsozial”, “unfinanzier- bar” kredenzt die SPD zwar Billigpropaganda, aber sie tu es, weil es ankommt. Wenn also ohne Änderung der öffentlichen Meinung die “Flat” kommt, dann kippt die SPD das Ganze bei der ersten besten Gelegenheit und wir sind so schlau wie vorher. Also geht es darum, die Mehrheit zu überzeugen. Kirchhof kann das, etwas Zeit braucht aber auch er. Liberale müssen Kirchhof unterstützen. Und die Ernte? Darüber muss beizeiten verhandelt werden, weil es problematische Erfahrung mit der CDU/CSU gibt.       

23. August 2005
Leute, was soll denn das schon wieder

DIE WELT, S1: Kirchhof schwenkt auf Steuerkonzept der Union ein
FAZ, S.1: Merkel, Wahlprogramm Schritt in Richtung Kirchhof

Läuft hier mal wieder der Meinungsstaubsauger? Oder fängt nun schon wieder Politzirkus der 90ger Jahre an? Es könnte auch so gesehen werden: Wenn die CDU/CSU zu einer wenigstens halbwegs vernünftigen Reform nicht fähig ist, bzw. mit ihren 40-45% nicht fähig ist, eine solchermaßen tragende Reform zu verinnerlichen und dann auch zu vermitteln, dann sollten wir es besser sein lassen. Mit mental Fußlahmen in die Neugründung Deutschland? Nein, danke. Das gibt keinen Guss, sondern Krampf. Dann dre- hen wir besser noch eine Runde Sozialismus. Zwar setzt das Wasser aus der Höhe dem Abendland zu; aber untergehen wird es auch davon bestimmt nicht. Fazit: Mit solchem Geeiere kann niemand das Vertrauen der Liberalen gewinnen.
      

23. August 2005 Lückenfüller.
Schröder: “Iran” nicht 
wichtig im SPD-Wahldampf

sagte es dieser Tage, drehte sich um und lässt sich plaka- tieren. Sieht darauf eher aus wie drei Tage Regenwetter
Schaumama. Macht Fischer noch den Duldungsvertrag?

23. August 2005 Wo ist das Bündnis der Anständigen?
Unfassbarer Opportunismus
SPD-Propaganda trägt Schröder als Anwärter zum Nobel- preis ein, statt dafür zu sorgen, dass er seine Gummistie- fel findet u. schon mal Kohle bereitstellt. Die Familien bald 2000 gefallener US-Soldaten grüßen den Selbsternann- ten Pazifisten. Funktioniert so die Verantwortung vor un- serer Geschichte?      

23. August 2003
Unverschämt: SPD will “Wahlkampf” verschärfen
Soll noch mehr Wasser vom Himmel auf Berge und Täler, später in die Naturschutzgebiete fließen? Aber wir kennen den Fanatismus der Sozialisten seit vielen Jahrzehnten. Nicht nur Verfassungsbruch ... Schon Lenin sagte: “Der Zweck heiligt die Mittel”

22. August 2005 NewsTicker DIE WELT, 17:13
Warum will Grünrot Biotechnologie stärken?

Simpel, weil sie Biotechnolo- gie vorher geknüppelt hat.

klarer Fall von Handbremse

22. August 2005 Liberale Pflöcke

Homburger: KKW sicher? Dann betreiben

Kauch:
Keine genetische Selektion für Stellenbewerber
Das LT: Auch für sicherheitsrelevante Stellen.
      

22. August 2005
Unsere amerikanischen Freunde beneiden uns um ...
diesen Kanzler, schreibt die SPD-Propaganda anlässlich der Tages-Unterstützer vom 19.08: Keine Frage: Die SPD hat Freunde in den USA. “Gerhard Schröder ist in der Welt ein hoch geachteter, charismatischer Staatsmann und Re- former” Und wenn es stimmt, dass Schröder in den USA von maßgeblichen Kreisen wie zitiert qualifiziert wird, dann müssen wir uns über die außenpolitischen Entscheidun- gen der USA nicht wundern. Die SPD allerdings hat 2002/ 2003 wider besseres Wissen agiert. Im eigenen Interesse, zugeben. Im Interesse “der Deutschen”? Klar ist: Mancher Soldat der USA könnte noch leben, hätte die SPD nicht die Antiamerikanische Koalition, die den Widerstand des Sadam verstärkte, organisiert.

22. August 2005 Hä?
EkStG komplex, schafft Arbeitsplätze
Und wie, verehrte Leser. Ganz gut bis gut bezahlt - nur we- nige dramatisch schlecht bezahlt mit dramatischen Kon- sequenzen. Und die Arbeitsplätze: Für meisten top sicher. Wer fragt: “Bei welchem Untern ...”?, bekommt als Antwort beim Staat, Sie Depp. Sind Deppen also jene, die nicht in wenigen Jahren die Einkommensteuer auf einen Steuer- satz “für alle” zurückführen wollen? Sind sie.
EkStG, Spielwiese der Besserwisser,
und die wollen sich “die” bewahren. Das ist der Kern der Wahrheit. Die
Argumente dazu kennen wir. Doppeldep- pen, jene, die an ihre Argumente (selber) glauben. Liberale wissen: Das Verhalten Millionen Einzelner, lässt nicht ein- mal über die Gesetze der Ökonomie, ausgenommen Fol- gendes, steuern: Wenn es sich nicht rechnet, bleibt Kapi- tal (im weiten Sinn) unter der Matratze, im Sparschwein od. bestenfalls auf dem Standard-Sparbuch. Von Marx über Stalin, Castro, Allende und Schröder: Keiner “wollte/will” erfolgreiche Marktwirtschaft. Der Vorteil der Liberalen. So- gar Schröder muss für “täglich Brot” sorgen ... Das gilt erst Recht für alle jene, die den Menschen sagen, sie wüssten was für alle gut und richtig ist ...
FDP-Präsidium: Mutter aller Reformen
Dagegen
kann die Sozialistenschaft wettern so viel sie will.  Sie haben in den letzten 50 Jahren über das EkSt-Recht zum sozialdegenerierten Zustand “dieser Gesellschaft” wesentlich beigetragen. Deswegen ist es richtig, dass die Liberalen ihren Antigonen, den Sozialisten, ihr “Instrument” zerschlagen. Mit Langfristwirkung.     

20. August 2005 Eine gute Nachricht übersehen
SZ 18.08: Treffen zwischen FDP u. CDU/CSU
Keine Koalition in der Opposition. Aber sinnvoll ist die Vor- bereitung auf die Koalition, weil Kräfte gespart werden und das Wahlergebnis optimiert wird. Das bekannte Sprich- wort: Wer nicht hören will, muss fühlen”. Dieses Mal sind die Führungen von Grüuehnen und SPD dran: Sie müssen auf das (geringe) Maß Ihrer Resultate zurückgestutzt wer- den, so dass diese Mitmenschen nie wieder politische Füh- rung (indula) übernehmen können.      

20. August 2005 Noch wirkt der Weltjugendtag. Dies vorab
Bemerkenswert: “Einheit in Vielfalt”
hat Benedikt XVI nach Aussage von Wolfgang Huber, EKD- Ratsvorsitzender unter Bezug auf das geistig Verbindende, nicht auf das institutionell Verengte als den künftig gemein- samen Weg der christlichen Religionen bezeichnet.

Bemerkenswert für Liberale, weil Vielfalt als eines der vier Fundamente des heutigen Liberalismus im Wiesbadener Programm
der FDP beschrieben ist. Henne od. Ei? Unwich- tig. Zu konstatieren ist, dass in Vielfalt vollzogene Einheit des Christentums eine bedeutende Übereinstimmung von Liberalismus u. Christentum wäre.

23. August 2005 Grass sollte sich schämen.
G. Grass nun Autor für sarkastische Witze
Witzig? Die SPD mag es ‘witzig’ finden. Andere: Schröder, der “den Westen” spaltete u. dadurch den Krieg provozierte als Friedensengel lanciert soll nun Friedensengel werden. Warum hat Grass nicht Joseph Fischer, den vom Visa-Erlass vorgeschlagen? Grass verspottet Leute wie, Jean Henry Dunant, Albert Schweizer, Martin Luther King, Willy Brandt, Andrei Sacharow, Mutter Teresa, Leszek Walesa, Elie Wiesel, Dalai Lama, Michael Gorbatschow, Nelson Mandela. Ganz zu schwei- gen von Mahatma Gandhi, der die Ehrung nie erhielt.      

23. August 2005
Bayern-Flut: Wo ist Schröder?      

23. August 2005 Gedankliche Purzelbäume oder Schnauzefall?
SPD-Propaganda: Menschlichkeit ...
Die LT-Redaktion knurrt zurück: Ja, Beklopptheit, Naivität und Quat- schen sind sogar sehr menschliche Züge. Aber “zum Regieren” taugt das nicht. Schon gar nicht 2005ff      

23. August 2005 Alle wollen “Kantzla” sein:
In Deutschland Gummistiefel-Knappheit befürchtet
Grund: Apokalyptischer Regen in den Alpen. Problem: Heute gibt es noch weniger Kohle für den Auftritt des Polit-Machos vom Dienst.      

22. August 2005
Liberaler Wegweiser der BT-Wahlkampagne 2005
Lesen Sie die wichtigsten Reden, PM, Interviews der FDP vor der kommenden Richtungsentscheidung in Deutschland      

22. August 2005 Nach dem Weltjugendtag
Selbstbewusster Protestantismus hat guten, geschichtlich berechtigten, Platz in D’land
Das ist auch eine Frage der Mentalität. Mag sein, dass Amtsperso- nen der katholischen Kirche (noch heute?) einseitige Parteinahme vorzuwerfen ist. Das aber ist kein Freibrief dafür, dass maßgebliche Repräsentanten der EKD für SPD oder Grüne aus dem Amt heraus Partei nehmen. Die Trennung von “Staat” und “Kirche” ist nur dann wahr, wenn sie auch gelebt wird.

Funktionsträger der Religionsgemeinschaften sind selbstverständlich für
politische Ämter, wie jeder, qualifiziert. Auch Manfred Stolpe. Wenn Stolpe die Liberalen aber mit dem Totschlagargument, “Marktwirtschaft pur” (ohne den liberalen Kontext) denunziert, wird seine (frühere?) pro- testantische Botschaft Lippenbekenntnis.

Auch Wolfgang Huber, wahrt die Distanz nicht ausreichend. Vor eini- gen Monaten trug er im Deutschen Dom das SPD-Programm 1:1 vor. Sein frömmelndes Auftreten, darf nicht täuschen. Hatte Luther solche Attitüden? Unbeugsam. Und ganz normal Mensch. Da wirkt Margot Käßmann (Hannover) glaubwürdiger und vor allem selbstbewusster.

Den
Vogel abgeschossen: Renate Schmidt (klar, SPD). Stein des An- stoßes: Ihre Äußerungen gemäß KStA, 19.08., S.6. Macht Fragezei- chen hinter Religiosität, “gewisser Fun-Effekt” oder rührt in den für vie- le offenkundigen Irrtümern der katholischen Kirche herum; als ob sich die Protestantische Kirche noch nie geirrt hat? Mit Ärger notiert: Kommt die Ministerin nach Köln und lässt ihrer sozialistischen Frustra- tion auf dem Höhepunkt eines weltweit bedeutenden Ereignisses Lauf. Silberne Zunge auch im Zeitalter technisch unterstützter Kommunika- tion, eine gegönnte Begabung. Hat aber Renate Schmidt (SPD) ver- gessen, dass die überwältigende Mehrheit der Menschen für Gold noch viel mehr zahlt?

FDP dagegen vorbildhaft.

PM
am 16.08: “Aus Anlass der Eröffnung des Weltjugendtages in Köln hat ... Guido Westerwelle an die Katholische Kirche appelliert, ihre Po- litik im Bereich Aids-Bekämpfung und Verhütung zu ändern ...”

22. August 2005 Der weitere Leuchtturmgedanke.
Der Papst: “Lehrt Islam an den Schulen”
Das sinngemäße Zitat: Vom KStA, der Besten im Großen Westen. Aus der innerkirchlichen Diskussion will sich die LT-Redaktion heraus- halten. Es gibt genug indula -Leute, die quatschen ohne zu wissen. Über die Wirkung nach außen kommt mehr. Aber erst nach reiflicher Überlegung und Beratung mit Liberalen, die davon mehr verstehen.

22. August 2005 Unverbesserliche:
Die neue Handbremse:
(1) Zum Glück haben wir Kirchhof. (2) Das ist das richtige Signal. Aber die Vorschläge eines Wissenschaftlers sind noch nie 1:1 umgesetzt worden. Besser kann ein Ideenträger nicht diffamiert werden

Neutralisiert Handbremsen: Wählt FDP      

20. August 2005
Nachtzuschläge: Wieso sollen die Steuerzahler den Gewinn je- ner mehren, die 24h/24h produzieren wollen? Krankenschwes- tern, Polizei? Werden so wie so von den Steuerbürgern bezahlt. 

20. August 2005 Im DLF um 7:15
Schröder droht mit Straße und Betrieben
Arbeitnehmerrechte einschränken? Funktionärsprivilegien schleifen, ist das genaue Gegentum, allerwertester Meister OMM.      

19. August 2005 Polit-Viagra für den OMM:
Macht The Economist Wahldampf für die SPD?
Die FAZlinge.net zitieren: “Deutschland ist superwettbewerbsfähig”. Nun, was wir von unseren Seriöslingen zu halten haben: Nicht viel. Zu regierungsfreundlich ... Wie dem auch sei. Schön wär’s, der The Eco- nomist hätte Recht. Wenn die fulminanten Autoren aber der Meinung sind, dass “Hartz IV” (*) den Arbeitsmarkt “in Schwung gebracht hat”, dann können Einsichten, Analysen oder die angebliche Begeisterung nicht sehr fundiert sein. Es stimmt, verehrte Leser, Ihre LT-Redaktion sollte den Artikel besser selber lesen, wie wir in den letzten Monaten nämlich erfahren mussten, ist auf die FAZ, anders als in ihren seriösen Zeiten, als sie auf Regierungsanzeigen noch pfeifen konnte, kein gro- ßer Verlass. Die Beschaffung der Artikels ist bereits angelaufen. Das Thema wird erneut aufgegriffen; wobei die heutige Befassung auf die weltweite “Erregung” zum Thema zurückzuführen ist. Und wie Sie se- hen, hat es genügt, Sekundärliteratur zu konsultieren, um ein Pferde- haar in der Suppe zu finden.
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(*) Reorganisation der Arbeitslosenverwaltung, benannt nach Peter Hartz (SPD), der als VW-Vorstand den Hut nehmen musste, weil er bestimmte Geschichten, ziemlich ogu, geduldet hat ... Immer das Gleiche: Sozialisten und die Kohle ...
     

19. August 2005 Gestern Abend
Illner konnte Schröder nicht knacken
Kennen Sie ehrgeizige Frauen? Illner ist ehrgeizig. Jeden ehrgeizigen Mitbürger “wollen wir” Aber verkniffen schaute Illner am Ende drein. Fehler: Fasste bei den unvermeid- lich unpräzisen Antworten nicht konsequent nach.

Trost: Schröders durchaus übersichtlicher Wissensfundus ist nun perfekt bekannt. Angela Merkel, Kanzlerkandidatin der Gelb-Schwarzen Koalition, müsste ihr “Duell” mit Schröder glänzend bestehen können. Wer wie Schröder auf den Trick angewiesen ist, den ECONOMIST-Artikel als Reaktion der internationalen Presse zu bezeichnen, ist in- tellektuell am Ende der Fahnenstange. Bemerkenswert da- rüber hinaus, wie gleich seine Antworten bei Christiansen am 31. Juli und gestern bei Illner waren.

Kinnings, wir schaffen das ...       

18. August 2005
Die sozialistisch-konservative u. obrigkeitsstaatliche Infektion dieser Gesellschaft:
Heute im HB, S. 7, Mangelnde Klarheit: “Das abstrakt perfekte Steuerkonzept Kirchhofs mit einer einheitlichen 25- Prozent-Steuer auf jeden verdienten Euro jedenfalls ist nicht bezahlbar, wie alle Finanzminister von Bund und Län- dern gemeinsam Anfang 2004 festgestellt haben.”. Was das bloß soll? Es bezahlen die Bürger/Steuerzahler. für Ausgaben sind die Institutionen des Staates ausnahmslos aufgrund gesetzlicher Vorgaben der Parlamente zuständig. Wenn also die Gesetzgeber befinden, es solle mehr ausge- geben werden als die Steuerzahler hergeben wollen, dann sind allenfalls die Steuern “nicht bezahlbar” zu qualifizieren. Nun, die Redaktion weiß, was mit der Floskel “nicht bezah- lbare 25% Flatrate” gemeint ist. Auch der Kolumnist weiß das so gut wie die Damen und Herren Finanzminister. Und das weniger gut informierte Publikum? Eben. Warum also sprechen und schreiben sie nicht genau das was gemeint sein soll?

Unfähigkeit oder Wurschtigkeit, d.h., minderwertige Quali- tät der politischen Aussagen. Beides gleich ungemütlich. Also: Sachgerecht sprechen/schreiben, weil wir Bürger dahinter kommen müssen. Oder wollen wir minderwertige Politik weiterhin akzeptieren? Nun ja, die Billigpolitiker

18. August 2005 Gestern “in Berlin”
... u. jetzt kennen wir die wahre Geschichte ...
Warum E. Stoiber angeblich seit 14 Tagen so durchgedreht wirkte - wenn es nach dem Urteil der ach so wissenden Da- men und Herren der Medien geht: Der wusste, logo, längst wen AngelaStahlnerv so alles kompetenzieren wollte. Kom- men Sie Stoiber, jetzt hören Sie auf zu granteln. Wir ha- ben doch keine anderen Deutschen. Alles unsere eigene Brut: Von Roth über Schily bis Sarah Wagenknecht und Oskar, mit dem Sie doch sprechen wollen. Kompromiss- vorschlag aus Preussisch-Köln: Sie ziehen den Hut mit Gamsbart auf und wir gehen gemeinsam auf Wolperdinger- Jagd. Dabei nehmen Sie sich eine zünftige Mass mit und schauen sich das Ganze vom Hochsitz an. Bauernschlau- es Schmunzeln dabei erlaubt ...        

18. August 2005 Gestern “in Berlin”
Süddeutsche Zeitung

  • Seite 5: “ ... “Seehofer ... gilt als der fähigste Sozial- politiker der gesamten Union” Das LT: Sind das Menschen, die Kohle verteilen, statt integral dafür zu Sorgen, dass jedermann in die Lage versetzt wird, sein täglich Brot zu verdienen? Harrr: Deutsch- land: DDR UND DDE
  • Seite 4: Erinnerung an Jost Stollmann, dem Werner Müller folgte ...
  • Seite 4 / 5: Kirchhof bei der SZ gut angekommen. Weitermachen Leute und nicht kleinkariert sein. Im- mer an “Stollmann” und Maschmeyer denken.
  • Seite 4: “Mehr Geld für Kinder”. Also tritt die SZ auch für die kohleinduzierte Verbesserung der menschlichen Reproduktionsrate ein. Fein, für viele Arbeitsplätze “in der Politik” Oder ist es nur “der Staat”, der regelt? Und sollten “die Maßnahmen” Wirkung zeigen: Werden die “Zuwendungen” dann wieder abgeschafft? Sehr sozialgerecht wäre das aber nicht.     

18. August 2005
Grüne, aufregungstechnisch unschlagbar
Der BDI erklärt, die Herstellkosten in D’land seien als Folge der Umweltpolitik fühlbar gestiegen, plädiert indirekt für die Aufgabe der Kyoto-Vereinbarung und führt aus, dass für eine effektive Klimapolitik mehr Forschung notwendig ist.
‘ Koffer (Grüne) per 176 / 05 erstaunt über die Kurzsichtigkeit des BDI.
Das LT: Stringent ist die Erklärung des BDI nicht unbedingt. Fehler der Grünen: Unsere ”Antreiber” in Sachen Umwelt- schmutz sagen den Menschen nicht:

  • Wieviel Konsumverzicht (höhere Preise bei gleichem Lohn) insbesondere die grüne Umweltpolitik zur Fol- ge hat.
  • Wieviel der dadurch bedingten Arbeitslosigkeit, nicht durch Arbeit für Umweltschutz “benötigt” wird.
  • Wieviel die Produktivität steigen muss, damit mit we- niger Arbeit (bisherige Beschäftigung minus jener, die in Umweltschutz eingesetzt wird) die gleiche Gü- termenge hergestellt werden kann

Fazit: Die Grünen und die SPD ziehen die Wähler umwelt- politisch über den Tisch, weil sie die ökonomischen Wirkun- gen der unverzichtbaren Umweltpolitik nicht darstellen. Ist unsere Gesellschaft in einem demokratischen Rechtsstaat organisiert oder nicht? Statt dessen schwafeln sie von der “Versöhnung von Ökonomie und Umweltschutz”. Werden wir von absoluten Fürsten oder vom Orakel aus Delphi re- giert? So ein Schwachsinn: Was gibt es da zu versöhnen?

Jagt sie politisch in die Wüste.

17. August 2005
KStA, beste im Großen Westen, S.7:

Bund will junge Familien fördern: “Fördern”, wie edel. Grünrot beauftragt eine Kommission und tönt, es müsse sein: (1) Kinderbetreuung u. familiengerechte Infrastruktur (2) finanzieller Ausgleich nach der Geburt eines Kindes (3) Gleichstellung von Mann und Frau (4) familienfreundliche Alltags- und Lebens-Arbeitszeiten. Hast’e Worte? Lesen Sie Sieben Konzeptkünstler wie Hartz und Rürup zu lesen auf der Web-Site der Bundesregierung am 17.08.05. Fazit: SPD 4,5 Wochen vor der Wahl am 18.09. wie seit Jahren: “Wir wollen die Staatskohle-induzierte Verbesse- rung der menschlichen Reproduktionsrate” Wieso nicht schon 1999?

SPD will Kapitalerträge ... in Bürgerversicherung ein- beziehen: Im Beitrag die Information, die Sozialexpertin (Das LT: WOW) Andrea Nahles (SPD), habe vorgetragen, dass auf alle Kapital- und Zinserträge ab 111,00 €/Monat Krankenversicherungsbeiträge fällig werden sollen. Wird Ihnen auch ganz schummrig? Etwa die Überlegung, dass Kapital “krank” werden könnte, folglich zu versichern ist? Sozialgerecht durchaus. “Man” kann doch Das Kapital nicht im Regen stellen lassen ... Müsste beispielsweise “das Kapital” aufgrund eines schweren Autounfalles mona- telang im Krankenhaus behandelt werden ... od. soll sich das Kapital andernfalls vom irdischen Leben verabschie- den? Und was ist dann mit den
“Arbeitsplätzen”? Fehlt nur noch die Information, dass “der Staat” solch soziale Ungerechtigkeit nicht durchlassen kann. Und noch et- was: Ab 111 €/Monat bedeutet: “unbegrenzt”. Aha. Wieviel % vom Kapital-/Zinsertrag “fällig werden” soll, ist derzeit unbekannt ... Dabei hat der OMM doch gesagt, die Lohn- nebenkosten sollen sinken. Entweder die Aussage der “Sozialexpertin” ist mit “der SPD” nicht abgestimmt oder die haben - allesamt - Null Ahnung von “Allem”. Nun, auch Schröder ist bei seinem von Christiansen am 31.07.05 in- szenierten Auftritt durch sein eher “übersichtliches” Fach- wissen aufgefallen.

Alldeswegen: FDP wählen,

d.h., SPD, Schröder und alle miteinander abwählen, desto eher, desto besser.    
       

17. August 2005

FDP geallensbacht: 8,4%    
  
 

17. August 2005
Schlafende Krebse werden von Fröschen gebummmmst

16. August 2005 Prominentenschwachsinn ist heute Allgemeinbildung
Claudia Roth spaltet D’land
KStA, S. 5: “es sei grotesk, dass ausgerechnet zwei Wes- sis “ sich zum Thema Ostdeutschland äußerten: Also will Roth, dass die Beiden den Mund halten ... und wir dachten Deutschland sei ein Land. Roth spaltet.      

16. August 2005 Pillepalle - Wahldampf,
Sensation: Egon Bahr wählt SPD !      

16 August 2005
Schröder ist lächerlich
(s. Beiträge nebenan) Darüber hinaus: Vielleicht erklärt un- ser allerwertester OMM einmal auf Grund welcher Erkennt- nisse er sagt, ein militärischer Eingriff der USA sei “hoch- gradig gefährlich”. Oder gefallen ihm die Worte weil die so “schön” Angst machen? Eines wissen wir nach sieben lan- gen Jahren: Wenn Schröder “an der Macht” bleibt ist das für Deutschland hochgradig gefährlich.

Das Neueste von Schröder: Schleimt sich bei der Katholi- schen Kirche ein, damit er vom Papst, ab Donnerstag zum Weltjugendtag in Köln zu Besuch, freundlich empfangen wird u. auf die Glotze kommt. Zitat gemäß DLF-Nachrich- ten um 9:00 “... äußerte der Bundeskanzler seine Wert- schätzung für gesellschaftspolitische Stellungnahmen von Papst und Kirche.” Aus dem Mund der SPD-Meinungsfüh- rer hat das allerdings meist anders geklungen. Knapp 5 Wochen vor der Bundestagswahl ist der OMM, wie sollte er auch, nicht in der Lage zu erklären, wie sich seine “so- ziale Balance” mit der Arbeitslosigkeit und den klammen Kassen des deutschen Fiskus verträgt. Selbstverständlich kann der Kanzler jedes Thema aufgreifen (oder verschwei- gen). Nun aber ist Gerhard Schröder darauf angewiesen, parasitär von der Stimmung des Ereignisses zu zehren. Ganz schon vor die Hunde gekommen unsere oberintellek- tuell gebüldeten Sozialisten ... aber das Quatschen haben sie noch nicht verlernt. Ab in die Opposition.

15. August 2005
Unsere sozialistische Bundesregierung will ein Bevöl- kerungsschutzgesetz (BeschG) vom Stapel lassen. Flutkatastrophen à la 2002 werden per Gesetz künftig streng verboten und unter Strafe gestellt. Wir erken- nen einmal mehr, wie Grünrot schlaflose Nächte da- mit verbringt, um Sicherheit auf den Weg zu bringen

15. August 2005 Zitate “vom Wochenende”
”Sie haben sich von der Regierung abgemel- det”, “Worüber lacht der Bundeskanzler ei- gentlich?”      

15. August 2005 Happig
Erster Ministerpräsident der Linkspartei.PDS in D’land?
Haben das die Demonstranten von 1989 gewollt? Wer ver- antwortet das politische Desaster?      

18. August 2005 Jemand der “es” eingesehen haben muss
Antje Vollmer: Grünrot “hat von dieser emanzipato- rischen Freude fast nichts rübergebracht ... son- dern diese gigantische Übellaunigkeit ... “, sagt es mit einem verbitterten Gesicht, das bewegt. Nun das Leben will weiterge- hen. Daher ist festzuhalten: Die Übellaunigkeit residiert in den Herzen unserer Sozialistenschaft. Aufgrund innerer Arroganz haben sie den Mund zu voll genommen ... und sind letztlich (weil die Ziele nicht er- reicht sind) schlicht an den Zahlen gescheitert, wobei aufgrund irratio- naler Prozesspolitik (Dosen, Windmühlen, KKW, Einwanderung/Visa, u.ä.) die Zahlen verstärkt aus Bahn kamen. Eine Absolution ist der CDU/CSU von 1982-1998 damit selbstverständlich nicht erteilt.

Einige haben es bis heute nicht gelernt. Etwa der OMM, der “der Vor- gängerregierung” vorwarf, zum Thema “Arbeitsmarktreform” geschlafen zu haben: Die Aussage ist

eine glatte Unverschämtheit des G. Schröder.

Jeder
noch so verschämte Ansatz, die Ausgaben für “Sozialpolitik” zu senken, wurde mit Zeter und Mordio belegt; die entsprechende Blo- ckade im Bundesrat wurde stante pedes etwa durch Lafontaine, Schröder, Rau nachgeliefert. Müssen die entsprechenden Reden aus Bundestag und Bundesrat aufbereitet und analysiert werden? Vorerst nicht, denn

in Deutschland besteht jeder Anlass zu gefasstem und verantwortlichem Optimismus. Es ist einfach nicht einzusehen, dass dieses Land, d.h., die 82,5 Mio Menschen keine Zukunft haben sollen.   

19. August 2005 So ein Vogel, gestern gesagt:
Schily: “Ich kann doch Vögel nicht mit Einreiseverboten belegen”
Aber in der Visa-Sache, den Fischer auflaufen lassen ... oder unser kollektives Freiheits-, bzw. Verfassungsrisiko, wird noch anders be- zeichnet: Schily ist der intellektuelle GAU unserer Zeit.     

18. August 2005 Gestern “in Berlin”
Der WW hat gesagt ...
keine Personaldiskussion vor dem 18.09.05. Gut gebrüllt. Nur so am Rande: Angela Merkel hat (vermutlich) gestern sagen wollen: Wir ha- ben den Finanz-Kirchhof. Wo ist Euer Wirtschafts-Kirchhof? Stimmt’s od. hat die LT-Redaktion Recht? An Jesus Christus (*), Religionsstif- ter, damit bekannter Politiker aus der Zeit um Christi-Geburt, denken; der “fand”, so ist überliefert zu lesen, die Menschen sollen ...

Das LT: Ätsch, der OMM “hatte” nichts außer Eichel u. Clement ...
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(*) Vielleicht freut es Benedikt XVI, der sich heute, bei beidseitig ho- her Erwartung, in Köln mit der Jugend aus einer Welt treffen wird: Die- ser Herr Christus war Liberaler, zumindest liberaler als mancher bis- her bemerkt hat (s. “Bergpredigt” und der “barmherzige Samariter”).

18. August 2005 Gestern “in Berlin”
FAZ, Seriöslinge vom Dienst

  • Seite 1: “Kirchhof gleicht einem Joker”
  • Desweiteren nichts Auffälliges? Doch: Auf 46, wie üblich lang- atmig formulierten Seiten, gibt es die Buchstabenfolge “FDP” genau fünf mal; davon einmal echt degoutant. Johannes Leithäuser ist ebenfalls notiert ... Sieht nach totschweigen aus. Das LT geht so vor: Stets an den Kissinger-Faux-Pas denken.

Bis zur Weißglut “Freunde” ... Wir haben einen langen Atem. 

18. August 2005 Gestern “in Berlin”
Reverenz oder Fußtritt?
HM ... WW hat aber gesagt ...       

18. August 2005 Über unsere Mentalität
Kleinkariertheit, Leitmotiv deutscher Politik?
KStA berichtet, dass “in Düsseldorf” Meinungsverschiedenheiten zu Bildungspolitik bestehen. Kein Wunder es besteht eine Koalition aus zwei Parteien, die allerdings inhaltlich durch einen Koalitionsvertrag mit Geben und Nehmen verabredet sind. Den auf Punkt und Komma umsetzen zu wollen, ist pure Selbstverständlichkeit. Oder darf jeder Koalitionspartner gelegentlich sagen “Irrtum fluchte die Klobürste ...”? Es geht um die Schulbezirksgrenzen. Da könnten sich “türkische Schulen” herausbilden. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Weil “das” “nicht erwünscht ist” wird “das” per Administration unterlaufen, mit Ziel ein anderes Verhalten zu bewirken. Der angebli-che Wunsch von Menschen die hier leben, arbeiten und Steuern be- zahlen?

Als die SPD in NRW regierte wurden Moscheen bebaut. In Wesseling u. Neuß zwei auf die die Moscheevereine zu Recht stolz sein dürfen. Wissen Sie wo die Grunstücke liegen? Direkt an lauten Autobahnen
... Kommentar erforderlich?

Und so geht das munter weiter mit Kleinkariertheit aller Art im schö- nen Land der D&D. Volksparteien ziehen derzeit rund 90% der Stim- men. Und was haben solche Retter von Sozialer Balance und Abend- land zur Überwindung getan? Kleinkariertheit lässt sich überwinden:

P wählen - FDP wählen - FDP wählen - FDP wä             

18. August 2005 Dieser Tage
WW: Wir kommentieren die Wahlkampagne der CDU/CSU nicht
Daran will sich die Redaktion des Liberalen Tagebuches halten      

18. August 2005 Wahlplakate Die Linke.PDS im Visier
Variationen in Sprüche-dur oder Arbeit-moll?

  • Lafontaine: Zeit für Sozialismus?
  • Enkelmann: Frau Gerechtigkeit lässt grüßen
  • Pau: Frieden verankern. Keine Bewegung
  • Bisky: Die Linke kann alles regeln. Und die Resultate?
  • Lötzsch: Minimieten, gut fürs Urlaubskonto.
  • Gysi: Der Mensch will seine Alternative

Dass Lafontaine sich für intelligent hält, ist bekannt; gegönnt, Herr Fi- nanzgenie. Aber Lothar Gysi als Sprücheklopper? Nun clownt er durch die Tohk-Schos. Um davon abzulenken, dass er sich für die in- tellektuelle Avantgarde in Berlin - für Deutschland - hält?

Leeeuuute: Öffnet die Fenster. Mai, 6:00 AM

17. August 2005
bekloppt, bekloppter, am beklopptesten ...
Omid Nouripour, wichtiger Politiker in D’land, hat per 177 / 05 vom Stapel gelassen: “Rechtsextremes Gedankengut hat keinen Platz in einer Demokratie” WOW. Zum Glück haben wir das süße Joschkale plus Adlatus Nouripour. Was wäre aus unserem indula geworden, wenn wir Fsicher & Nouripour nicht hätten. Übrigens Meeesters: Linksextremes Gedankengut hat auch keinen Platz in einer Demokra- tie ... und schon gar nicht in der deutschen”. Warum sagt Ihr das nicht mal Jungs, die Ihr doch sonst so ankündigungsstark seid? Das LT, nur so prophylaktisch: Auch nicht wenn es im Schafspelz daher- kommt. Kapitto, Herr Metzger, Herr Stöhbelle, Herr Gysi, Frau Roth.  

17. August 2005
SPD-Propaganda entlarvend oder minderwertig
Paule Klink meint gemäß SPD-PM 523 / 05, dass "sie zu 100 Pro- zent hinter dem Bundeskanzler steht, der ihrer Ansicht nach die richtige Politik macht”.

Gilt das etwa auch für die seit 1998 weiter gestiegene Arbeitslosigkeit?     

17. August 2005 HB titelt am 16.08.05 auf Seite 1
Vogelgrippe gefährdet Deutschland
Otto, früher überzeugter 1a RAF-Anwalt, heute “gefährlicher” NAZI-Jä- ger und Sicherheitsmann, derzeit mit Oberwasser in der OMM-Kam- pagne, weiß von amtswegen, dass “Zugvögel schleppen Erkrankung nach Westen”. Angesichts des eher übersichtlichen Wissens unse- res derzeitigen Oberrepublikaners ist es erfreulich, dass Schily so viel weiß. Leider hat Schily die D’land-Gefährdung durch Planetenein- schlag zu 100% (!!!) unter der Teppich gekehrt. Kein Wort verliert Schily über solch grauenvolle Umweltverschmutzung. Kein Wunder dass Fischer, Joschkale, ihn bei den Grüuehnen damals zermobbte.

Nun ist Schily bereits am 15.07 dadurch aufgefallen, dass er das Pu- blikum
mit seinen detailreichen Darlegungen zur Fischer-Affäre (Visa- Probleme) einschläferte. Auch dieses vertuscht der wackere Zeitge- nosse (WW. Verfassungsrisiko, Stadler: Freiheitsrisiko):

Grünrot gefährdet Deutschland

Arme SPD. Wenn die jedoch Andrea Nahles (35) als Sozialexpertin bezeichnen, dann sind sie selber Schuld ...
     

16. August 2005 Richtigstellung der Falschmeldung von heute morgen
Reorganisation Arbeitslosenver- waltung verfehlt Ziel um 163%
Es berichtet der KStA, S.5: dass im Vergleich zum 16.08.2002 heute 508.000 Mitmenschen nicht als offiziell Arbeitslose registriert sind. Gerhard Schröder (SPD) Sie sollten sich schämen.Soziale Balance in Deutschland aus den Fugen und total im Eimer.       

16. August 2005 Schweizer Stimme zur deutschen Wahlkampagne
NZZ: “Gaukler vor politischen Schaubuden”     Das LT: Ausgenommen die FDP. Liberale 2005. 

16. August 2005 Heute f - eiern Sozialisten ihr Jubiläum:
2 Mio Arbeitslose vom 16.08.2002?
Großkotzig ließ Schröder ankündigen und meinte, er habe keinen Grund, dieses Ziel "in Zweifel zu ziehen"; s.a. ausführlicher Kom- mentar DIE WELT vom 17.08.2002 . Gestern stellt sich Schröder in Dresden hin u. schwafelt vom “hochgradig gefährlichen” militärischen Eingriff ... lebt der Mann auf dem Mond od. müssen wir uns damit ab- finden, dass ein Regierungschef in Deutschland nicht mehr als ein bil- liger und gewöhnlicher Schwätzer ist?

Wenn also die 2 Mio vom 16.08.2002 zwar auf den Weg gebracht, die Zahl heute am Zieltag aber 150% höher liegt, dann kann man seine Iran-Warnungen an die USA getrost als das übliche Sozialisten-Bla- Bla in die Tonne kloppen. Nachvollziehbar, dass Edmund Stoiber mit Lafontaine “sprechen” will. Der ist zwar ein ausgekochter Demagoge, aber nicht so ein degoutanter Schwätzer wie ... vergessen wir den Na- men und lesen wir besser noch einmal den erwähnten Kommentar von DIE WELT

15. August 2005 Ganzdeutschland ist erschüttert:
Schröder hat komische Sorgen ...
Dem NewsTicker von DIE WELT zufolge hat Schröder erklärt, “eine von ihm geführte Regierung” werde sich wegen dem Atomprogramm nicht an einer militärischen Operation gegen den Iran beteiligen. Das Libe- rale Tagebuch überlegt dazu: Den Verlautbarungen aller BT-Parteien zufolge ist ziemlich sicher, dass das Parlament aller Deutschen der Regierung eine solches Abenteuer, einstimmig, garantiert verweigern würde. Schließlich ist nicht zu verantworten, dass der olle “Revolver- Schily”, immerhin Mitglied dieser Schröder-Regierung die Knarre ge- schultert in der iranischen Wüste Staub schluckt oder auf der Spitze einer Ölbohranlage mit der MP im Anschlag iranische Atomfreunde mit gezielten Schüsse in die Beine zur Flucht in die Berge veranlasst. Am ehesten kann man sich Eichel dort in Aktion vorstellen: Er würde sich vermutlich an den prallen Kassen der Öl-Companies zu schaffen machen und noch vor dem 18. September verkünden, dass nunmehr “auf den Weg gebracht” sei nächstes Jahr, entsprechend der Ankün- digung vom Juni 2002 keine neue Schulden entstehen zu lassen. Wer machte die Investitionen in Bildung, während Edelgard Bulmahn mit schwingender Mähne per Bauchtanz die tapferen Verteidiger von Ghom zersetzerisch betört? Verstanden, Meister Schröder: Sie dürfen nicht. Und sagen Sie dem Joschka er solle mit seinem Vertrag end- lich zu Potte kommen. Kann doch nicht so schwer sein, dem Iran seine Vertragsrechte zu gewähren.     

 13. August 2005 174 / 05
Grüuehhnö, so was von lieb ...
Sie warnen Dschortsch Dabbeliu. Dieser, totalbeeindruckt, wird genau deswegen den Iran nicht angreifen. Voraussetzung: Dem Fischer ge- lingt es, denen die friedliche Nutzung der Kernenergie glaubhaft zuzu- sichern. Das aber ist vermutlich eines der größten Hindernisse für ein Abkommen mit dem Iran: Warum sollten die dem süßen Joschkale glauben, wenn der doch per Trittin u. Schröder genau das für D’land perspektiscisch verboten hat ... Meisenknappheit vielleicht in D’land. Aber offenkundig nicht im Iran. 

13. August 2005 Stunterützer des Tages, Zapatero ist offensichtlich bekloppt
Oiga Zapatero, saque la pata del enchufe, ‘on
A ver: Cómo se dice en en castellano “auf den Weg gebracht”. Vió? Le están metiendo el dedo hasta el §ot#. Aquí, desde el Diario Liberal le decimos: “El Schröder se lo está pichuliando” y acuérdese: “Camarón que se duerme, se lo afilan los sapos”.

13. August 2005
Schily ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko; sein Verhalten fördert Schwerstkriminalität
Ein Sicherheitsrisiko ist Schily für Frauen aus der Ukraine, weil viele hier zwangsprostituiert werden. Das Gleiche zur Schwerstkriminalität: Denn Schily hat dem Fischer den Volmer-Erlass durchgelassen, ob- wohl er ganz genau wusste, dass dieser gegen die Rechtsordnung ver- stieß. Als Mitglied der Bundesregierung kann er sich nicht damit her- ausreden, kein Moralwächter des AA zu sein. Eben doch. Wozu das Kollektivorgan, Art. 62 / 65 GG, wie in der ökonomisierten Wirtschaft, in der Vorstände u. Geschäftsführer gemeinsam handeln und sich ge- genseitig überwachen? Und jetzt kennen Sie, verehrte Leser, frei nach Classic-Radio, die wahre Geschichte warum Schily fünf Stunden vor dem Ausschuss zur Untersuchung des Visa-Skandales vorgetragen hat: Er wollte, fachlich wie keiner sonst, für die “Konsequenzen zustän- dig, von seiner Verantwortung in der Sache ablenken.     

12. August 2005
494 / 05, gegeben zu Berlin am elften Tag des Monats vom Großen King, 2005 Jahre nach der Geburt des Jesus Christus

Wichtige Information für alle Mähdien in urbi et orbi (ausgenommen die Galaxien der Andromeda-M31 und des Sombrero-M104)

Sehr
geehrte Damen, Herren, Bürger, Arbeitslosinnen, MdB aD, Minis- ter aD Bundeskanzlers aD und Sozialisten im Adelsstand

Gesiehne hat gerade nichts besseres zu tun, taucht aus der Versen- kung
auf, kommt nach Kleinkleckersdorf und Neustadt an der Altstadt. Da bei ihr in Hinterdeutschland Füchse und Hasen die große Fête ab- ziehen, will Gesiehne unbedingt einmal einen kleinen Eindruck vom Duft der Großen-Weiten-Welt erspähen. Alle Bürger, Kaninchenzüch- tervereine, Kleingärtner u. Möchtegernpolitikerinnungen, so hören wir sogar hier beim Zentralen Planungsstab, sind vor Erwartung in größter Erregung.

Denn Gesiehne ist z.Z. (1) Mitglied in der Kommission zur Suche ei- ner gründlichen Orientierung im
DDR-Land der verbrannten Erde, (2) Präsidentin einer großen tertiären Anstalt zur perspektivischen, so machbaren, Berufsausübung mit Anspruch auf gute Bezahlung (3) tat- sächlich und realsatyrisch Mitglied der ÄSPEDEH (4) viel gebüldeter und auch hochrangiger als Dipl.Akad. Nieder-Lümmelin von und zum Hohe-Rede-Geist (5) Kandidatin für den OMM-Unterstützer-Club "Die Naiven" (6) mächtig der hochdeutschen u. polnischen Sprache, ver- steht etwas Russisch aber nichts von liberaler Ökonomisierung der Wirtschaft (7) dagegen stark in Theorie des Sozialismus u. unter "fer- ner-liefen" auch in Theoretischer Demokratie (8) Vom Hören-Sagen intime Kennerin des Kölner Domes (9) noch nie auf dem Eigelstein gewesen, weiß dennoch wovon sie so viel redet (sagt man) (10) ge- hört zum Wertvollsten des SPD Kulthurr- und Büldungserbes

Gesiehne hat (1) geklärten Sozialen Status (2) eine große Tassen- sammlung (3) den Abschluss der
höhere Büldungsakdademie bestan- den, was in seinen guten Zeiten als SPD-Vorsitzenden u. Kanzlerkan- didat Lafontaine genehmigte (4) die Weisheit mit Kreide gegessen, glaubt sie (5) beim OMM Mobbing studiert. (6) bisher immer guten Eindruck gemacht

Gesiehiehne war: (1) durchaus schon mal Bewerberin um ein wich- tiges Amt in D'land zu dem aber FDP u andere von geistigen Leuten nicht erfüllbare fachliche Vorstellungen hatten (2) schon immer Ansa- gerin "was-Sache-ist" für die ollen Knacker unserer 142-jährigen (3) in jüngeren Jahren, Unterlage für die etwas chaotische Krähennest-Fri- sur (4) inzwischen bekannt wie 4711 und wurde daher vom OMM zu allen
möglichen Fototerminen (z.B. auch im pikfeinen Schloss Harden- berg in Preussen) mitgeschleppt und ist daher noch heute Spezialis- tin für Staffage (5) schon mal in den USA, weil das bildet und "man" etwas besser wissen wollte, wogegen man eigentlich sein will

Gesiehne wird (1) wegen ihrer sensationellen und abenteuerlichen Frisur nie in das Wachsfiguren-Kabinett der Madame Tussaud kom- men (2) zum Höhepunkt der BT-Wahlkampagne 2005 (so das BVerfG das "Go" gibt) mit Pauken und Trompeten in den OMM-Fan-Club "Die Naiven" aufgenommen (gesonderte Einladung an das SPD-Presse-Im- perium ergeht separat). Bei der Gelegenheit wird ihr ein edler Lorbeer- kranz in
Gold als "Anerkennung für erhabene u. überhöhte Diskurskul- kultur" überreicht, wobei besonders hervorgehoben werden soll, dass sie sich angesichts doch ziemlich massiger SPD-Korruption um die Vermittlung von Werten sehr verdient gemacht hat. Immerhin hat vor diesem Hintergrund Gesiehne eine intellektuelle Akrobatik vollbracht, die nicht nur Kant, Sokrates, Descartes, Hume, Marx, Lafontaine, Erich Honnecker, Nietsche, Koppstock, Schiller und Gothe sondern sogar Nieder-Lümmelin in einen Schatten stellt, der jeden normalen nuklearen Winter ziemlich alt aussehen lässt.

Hier die Termine im Einzelnen:

Zunächst führt Gesiehne im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Das Gespräch in Zeiten von Sozialpolitik nach Kassenlage" einen inszenierten Dialog mit Herrn Ernst Dieter Rossmann zur Frage und Problematik "Die sozialistische Situation im Sommer 2005 - Vertrau- en auf Weggang des Gerhard Schröder u die Werte der theoretischen Demokratie" in Kleinkleckersdorf am 12.08.05, 15:00, Edelgaststätte "Cap der Guten Hoffnung", Folterskamp 48.

Anschließend
nimmt Gesiehne gemeinsam gegen Niels Annen an der Pohdiumsdiskussion teil. Thema: "Vertrauen. Verantwortung. Werte - was der OMM so alles vergeigt hat - wovon die SPD künftig die Finger lassen sollte". Wir rechnen damit, dass die reichhaltigen Berufserfah- rungen von Annen in Verbindung mit der Theorie der Frau Gesiehne uns in der gesellschaftlichen Debatte zur Problematik, dass unter der Herrschaft der Globalisierung noch immer die Minni-Ameisen aus Ni- geria in Südafrika die vom Nordpol eingewanderten Vogelspinnen ver- gewaltigen mit Entschiedenheit weiter auf den Weg bringen. Wir So- zialisten in der Heihmat des Helmut Schmidt-Schnauze wollen diese unmenschlichen Taten ein für alle Mal denunzieren u. kriminalisieren damit die soziale Ballohns (nasales "n") alsbald auf den Weg gebracht werden kann; alles andere wäre für die Menschen im Jahre 2110 schlicht unzumutbar. Wir wollen unseren Unentwegten damit bewei- sen, dass wir noch viel perspektivischer als Rezzo Schlauch, Daniel Cohn-Bandit oder Barbara Höhn sein können und auch tatsächlich sind. Es wäre also schön, wenn Sie am 12.08.05, 18:00 Lotterstraße 98 (Hintereingang der Kirche benutzen) in Neustadt an der Altstadt pünktlich auf den ihnen zugewiesenen Sitzen disponiert sein könnten der prominenten Referentin und dem Herrn Niels Ihr gewogenes Ohr zu schenken, weil Gesiehne nach solch anstrengenden Nachmittagen pflegt sich möglichst früh zu ihrer nächtlichen Ruhe zurückzuziehen.

Nähere Informationen (auch über Ruhe u. Mehltau in D’land) erhalten Sie bei der SPD-Propagandaabteilung oder beim Parteivorstand.

Auf Ihr Interesse freuen wir uns schon jetzt. Mit der allervorzüglichs- ten Hochachtung,

gez. Franz Baron vonder H-Schrecke
Parteisekretär und Bevollmächtigter des Hohen Kommisars VVV
für Vertrauen, Verantwortung und Verfassungsbruch
   

11. August 2005 Wenn es Liberale nicht gäbe. müssten sie erfunden werden.
Liberale gehen in die Vollen. Alle Politik-Michels totalbegeistert
Die FDP hat sich etwas einfallen lassen. Wort für Wort ein liberaler Genuss: Im Leitfaden für den Politikwechsel steht sinngemäß: 
Die ethische Überlegenheit des Rechtsstaat- Konzeptes dürfen wir niemals aufgeben.
Und es besteht die FDP wieder und wieder darauf, dem Wettbewerbs- verhalten die Bresche zu schlagen. Die Redaktion von Das Liberale Tagebuch meint:
Wettbewerb, das ethische Imperativ für Menschlichkeit. Moralische Qualifikation ha- ben jene, die sich dem Wettbewerb stellen.
Dazu gehört insbesondere, dem Sieger den Erfolg zu gönnen. Auch als Unterlegener. So kommen Toleranz und Friedfertigkeit zum Zuge. Die flott geschriebene und übersichtliche Unterlage behandelt alle relevanten Themen unserer Zeit. Nehmen Sie sich Zeit, den Text gründlich zu studieren. Sie werden denken und sagen:

FDP. Ja und jetzt.     

11. August 2005 Was ist los, KStA?
Als heute die Beste im Großen Westen kam, musste gelüftet werden
Hä? Kommt in den besten Familien vor. Bedenken, dass, angenehm, dem Lüften eine abdominale Entlastung vorausgeht ... Zur Sache:

  • Schrecken und Charme, S.4, von Stefan Sauer. Klar, viele wollen die große Koalition politischer Schwäche, weil dann we- nig passiert. Der Sozialstaat bliebe erhalten, die Kohle käme aus der Steckdose ... und arbeiten? Nun, ja. Zum Arbeitsplatz, so vorhanden, hingehen auf jeden Fall. Aber dieses stimmt nicht: Föderalismusreform, befürworten beide. Welche? Und warum nicht längst? Etwa zur finanziellen Entflechtung, dem Wichtigsten ist nichts geschehen. Es tönte Franz Baron vonder H-Schrecke, das sei bewusst ausgeklammert worden. Eine Frechheit in königlicher Kutsche, damit sogar zu prot- zen. Steuerreform: Erstens hätte die längst sein können; Zwei- tens ‘weitgehend befreit’: Mit od. ohne Nachtzuschläge, Eigen- heimzulage, Entfernungspauschale, Grenzsteuerbelastung 39, 42, 45? Stabilitätspakt: Juncker Luxemburg, konservativ, sagte nach seinem Besuch in Berlin laut FAZ vom 22. Januar 2005 “Die Anwendung des Paktes müsse ’aus einer mechanis- tischen Falle herausgeführt werden’ ... in Abschwungpha- sen müsse es mehr Flexibilität geben ... “. Was also mit der Schuldentilgung? Was haben CDUSPDCSU am 17. März 2005 verabredet? Steuererhöhungen bekämen wir zusätzlich, denn “ ... verabschiedete sich von ... Steuersenkungen, für die ohnehin kein Geld da ist”. Das Zitat ist vermutlich der intel- lektuell u. deutschlandweite Hammer des Tages. Oder ist die Feststellung “hat der Bürger die Steuern gezahlt, gibt es Geld in der Staatskasse” etwa falsch? Also: Geld gibt es in Hülle u. Fülle. Problem ist, das die Vopas mehr ausgeben wollen als sie sich trauen (mit abenteuerlichen Begründungen) abzukas- sieren. Mit kein Geld da hat das herzlich wenig zu tun. Oder? Schließlich der Vorwurf an die FDP, sie würde “blockieren”. Stark, das läuft auf Gewissensverbot raus. Wollen wir noch mehr Staat haben? Sollen die Bürger letztlich “alles” abgeben u. mit Brötchen vom “Europäischen Sozialstaatsmodell” ver- sorgt werden? Stefan Sauer wird beim LT auf die “watchlist” gesetzt.
     
  • Liberale Duftmarken, S.4, v. Christian Rath. Weil die Ermitt- ler für Strafverfolgung nur 10 mal lauschangegriffen hätten, sei das liberale Urteil des BGH von gestern eine “liberale Duftmar- ke”. Hat der möglicherweise noch junge und unerfahrene Kolle- ge Mitbürger denn einmal überlegt, wie oft lauschangegriffen worden wäre, wenn die FDP, LS, Hirsch, Baum, Stadler, van Essen und viele andere in der Sache nicht voll in die Bremse gegangen wären? Duftmarke beim Reifengestank der Vollbrem- sung! Empfehlung: Vor dem Schreiben die KStA-Kollegin Marianne Quoirin fragen ... Rath kommt noch nicht auf die “watchlist”, weil er es nicht besser weiß. Schonfrist läuft.    

10. August 2005 KStA, S.4, beste im Großen Westen, gestern in K’he:
Eitelkeit, Schutz vor Missbrauch des Art 68 GG
Da ist etwas dran. Immerhin musste unser allerwertester OMM zuge- ben, dass er, am Wahlabend des 22. Mai bestens dokumentiert, am Ende seines Lateins angekommen war. Richtig ist, dass in der Demo- kratie “alle” mitbestimmen. Aber es gibt Grenzfälle, da ist es besser einer hat das letzte Wort. Immerhin ist die Institution Bundesregierung ein Verfassungsorgan, dessen Chef als Vertreter des Organs fungiert. Wenn der nun sagt “ich will nicht mehr”, dann initiiert er und sonst nie- mand eine Prozedur, der zunächst das Parlament - in welcher Figur - auch immer zustimmen muss und die später - völlig unabhängig - der Bundespräsident noch genehmigen muss; schließlich gibt es als rechtlichen Torhüter noch das Bundesverfassungsgericht. Zwar verkör- pert der Bundestag das Bundesvolk und ist der Bundeskanzler nur po- litischer Geschäftsführer im Auftrag des Volkes (Aufsichtsrat der Bun- destag) aber etwas mehr “Führen” als 600 MdB ist im Dienste von Systemstabilität sachgerecht. Viele “checks and balances” also sind eingebaut. Das Parlament soll nicht fliehen dürfen. Insofern wäre es völlig falsch ein Selbstauflösungsrecht des Parlamentes in der Verfas- sung einzurichten. Kein Kanzler, Präsident oder Verfassungsgericht könnte eingreifen, wenn, TOYOTA, das Parlament kollektiv doch ein- mal spinnen sollte.

10. August 2005 PM 476 / 05 Der Tagesunterstützer für Kanzler-Kohlelos
Ja! SPD bricht alle Rekorde: Rudert jetzt. Bes- ser: lässt sich rudern. Um die Spitze? Ts-ts-ts. 

10. August 2005 À propos Edelgard
Schwarze Schafe “sogar” bei der CDU/CSU
Zielscheibe des LT-Zornes ist Frau Prof. Dr. Schwan, der Ländle-Im- port, macht dort einen in Büldung. Problem. Verbalisiert wie 08/15-So- zialistinnen, etwa Edelgard, Gesieiehhne, Sager, Dückert, Schwall- Düren: Perfekteste deutsche Grammatik mit Substantiven u. Verben aus dem OFF, d.h., der Meta-Ebene. Und da uns Schröder, Fischer u. andere nun sieben lange Jahre inkompetent die Ohren vollgequatscht haben, reicht es langsam und sie bekommt, ob gerecht od. nicht, den Zorn ab. Lösung: Machen nicht Quatschen. Übrigens bei der CDU/ CSU gibt sehr wohl kompetente Frauen: Etwa Müller, od. diese blon- de Volkswirtin aus Bayern (Name nicht so wichtig, ist eh schwarz)

10. August 2005 Was die Straße heute so denkt und sagt:
Der Schröder haut in die Pfanne, will schon wieder Kantzla sein u. markiert obendrein den dicken Mann

10. August 2005 im KStA, der besten im Großen Westen, dem Sinne nach
Niebel: FDP kein Schoßhündchen der CDU/CSU
Bosbach warnt, Müller will SPD, Lemke (bedeutende zeitgenössische Politikerin) hat Angst, weil die FDP ernst macht, Fischer tourt zwi- schen Sorge und Sorge im kosmischen Guidomobil, Schröder beim Friseur, Baron vonder H-Schrecke (typischer degenerierter Adliger) meetet 10 Genossen, Roth (*) appelliert an den Iran, die Menschen- rechte einzuhalten (statt Fischer zu zweckmäßiger Außenpolitik an- zuhalten), derweil die FDP in guter Laune. HO Solms sagte “wir” kön- nen besser sein (LT-Redaktion jubelt) und in der FDP niebelt es an allen Ecken und Enden. “Man” spürt den Generalsekretär. Gestern hat sogar die FAZ-Politik etwas Positives über die FDP gebracht: Wolfgang Gerhardt, moderner Ackermann der Liberalen.

Faden verloren vor Schwärmen, daher ach, und, übrigens: Die Leute der
Alten CDU/CSU sollen froh sein, dass Niebel nur fischen (***) will. Denn auch sie wissen ganz genau, dass die CDU/CSU ein Stück ab- gewickelt werden muss, damit die Sache in D’land klappt ... stellen Sie sich vor, die machen aus Angst vor der Sozialsau die Große? Nun, Angela Markel will das nicht, verhält sich übrigens fair zur FDP; so etwa auch in Sachen Fernsehauftritte, was hier ganz genau regis- triert worden ist. Insofern und da Niebel gesagt hat, was Sache ist, muss sich Bosbach keine Sorgen machen: Wenn nämlich die FDP mit Netzen oder Sprengstoff ans Fischen ginge, würde das unserer Angela Merkel doch etwas zu große Schwierigkeit bereiten. Das will kein Liberaler. Also FDP wählen wegen und überhaupt ... und damit Angela Merkel den OMM lehrt, was eine Harke (**) ist. OK? Na also.
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(*) Klaudhia (selbsternannte
Freya-Wunna)
(**) Können die Liberalen mit
WW zwar auch. Aber wir dürfen nicht, weil sich sonst die Seriöslinge äufregen und der Juncker vom Stabbi- Pakt so wie der perfekten EU-Finanzierung sich dann in innerdeut- sche Angelegenheit reinmischt.
(***) À propos “fischen”. Sehr problematisch. Denn bei und nach dem Fischen sterben die. Erstens, nicht so ganz menschlich; vor allem aber: Wir wollen die lebendig haben. Im KV-Köln der FDP haben wir,
vorbildhaft, schon einige gewinnen können. Machen sich gut. Man muss sich aber auch kümmern wegen der Sozialisation. Macht aber Spaß, bringt Einsichten, etwa zu Christentum und Liberalismus. Der Herr Kardinal hat auch schon gesagt die Sache mit dem “C” müsse aberkannt werden. Recht hat der Mann: Denn es ist nicht zulässig, andere Menschen in Gewissensnot zu treiben. Es stimmt, früher war es bei den Liberalen schon mal schick einen auf Antiklerikalismus zu machen. Das ist überholt. Frei denken ist so wie so erlaubt. Liberale Geisteshaltung und neue Toleranz machen all das möglich.

10. August 2005
Auch mit 75%-Quorum kein Auflösungsrecht des Bundestages
Weil: Gehen die Parteien redlich miteinander um? Lügt die oberste Elite, dass sich Balken biegen? Glauben “die” (unsere!) sie seien die Erlöser allen Übels sind aber selber miserables Übel? Und erinnert das politische D’land an Zustände wie bei “Sofas unter dem Hempel”? Hierbei ist zu beachten: Es gibt keine besseren “Politiker” u. wir wer- den nie bessere bekommen. Wenn das so ist, sollten sie ihrem Kram alleine machen? Problem: Sie nehmen uns dabei aus wie eine Weih- nachtsgans. Da hört der Spaß nun aber auf: Wir wollen nicht, dass die sich gegenseitig über den Tisch ziehen, sich gegenseitig traktie- ren oder unter Druck setzen, denn die Leidtragenden des Handelns unserer Billigpolitiker sind wir Bürger selber. Also, basta: Volksver- treter bekommen kein Recht, das Mandat wegzuwerfen wie eine voll- gesch.....e Unterhose.       

9. August 2005 Woher kommt der Terminus?
”Neuwahlen” - tief in der Psyche eingefurcht
Schon wenige Wochen nach dem 22. September 2002 gab es im poli- tischen Raum die Forderung von neuer also wiederholter Wahl; die Le- gitimation der grünroten Mannschaft war den Bach runtergegangen: Zu sehr hatten Schröder und Kreise um ihn sogar die Mitglieder der neuen SPD-Fraktion im Bundestag politisch nach Strich und Faden betrogen. Das Maß war eben schon damals voll. Und Schröder wuss- te das, weshalb die Keule von der Forderung nach erneuter Wahl so gut wirkte, dass sie offenkundig eine Unvergessene wurde. Und damit kennen Sie verehrte Leser, frei nach Classic-Radio, die wahre Ge- schichte von den NeuwahlEN. Allerdings, eine hätte damals schon genügt um (1) Schaden von D’land abzuwenden (2) mit der Neugrün- dung der Republik alsbald zu beginnen.       

9. August 2005
SPD verliert zusehends die Orientierung
Drei Schmetterling toben ihrem Bauch: (1) Traum von Grünrot mit “S” als Kantzla (2) Koalition mit der CDU/CSU, will die Ministerriege (3) Ko- alition mit Lafontaine, das sind Realisten für SPD-Zukunft. Das Ganze geführt von so starken und erfolgreichen Zeitgenossen wie der unsäg- liche OMM u. Franz Baron Müntefering v. der Heuschrecke.

Das aber ist noch nicht alles. Die SPD sucht so genannte Unterstüt- zer für die die Propaganda-Abteilung Sprüche erdichtet. Der Neueste von gestern: “ ... weil die Haltung des Bundeskanzlers in der Irak-Fra- ge in
Zeiten stetig wachsender globaler Bedrohungen und Unsicherhei- ten für mich einen besonderen Stellenwert hat”. Wir lassen das auf der Zunge zergehen: Wenn also die Bedrohungen groß sind, beschä- digt Schröder die Beziehungen zum mächtigsten Land der Welt. Toll, nicht wahr? Oder sollten wir von der globalen Bedrohung der Fischer- Schröderschen-Außenpolitik sprechen? Etwa Waffenexport nach Chi- na, Vernachlässigung von Afrika, Veto-Sitz im Sicherheitsrat, Antia- merikanische Koalition, Unterstellung, dass andere von uns Soldaten für den Irak haben wollten, keine Verurteilung von Chavez (Venezuela), Antiitalienische Äußerungen, Einspannen von Zapatero in die NRW- Wahlkampagne ... tja, brandgefährlich und hochbedrohlich das Gemixe aus grünroter Ideologie und Träumen. Leute:
Wählt ’das’ ab. 18.09.05

9. August 2005
Alle schwafeln von Neuwahlen. Als ob es Altwahlen gäbe ...      

9. August 2005
Iran: Joschka Fischer, der Erfolgreiche?
Selbstverständlich wäre es nett, der Iran verzichtete auf Atomwaffen. Wie allerdings auf Basis der Atomwaffensperrvertrages von 1968 dies erreicht werden soll ist mehr als schleierhaft. Mag sein, dass es an “uns” liegt dem Iran das für den Verzicht nötige Vertrauen zu geben. Dazu müssten “wir” aber konzeptionell mit ganz anderem Kaliber auf- treten. Vor allem vertrauensvolles Entendu mit den USA ist dazu un- verzichtbar. Heute übrigens, bringt der KStA zum Thema einen Aufsatz von Rolf Mützenich MdB (SPD). Wer dem Mann 3-4 Mal begegnet ist: Wirkt ordentlich und solide. Dass ein Mensch in nur 3 Jahren so von der Realität per Raumschiff Politik abheben kann, kann nichts als geis- tige Gänsehaut erzeugen. Ob Politik mit solcher Naivität gemacht wer- den kann oder muss?      

9. August 2005
Richtwahl oder Richtungskampf in der SPD
Schädlich - unsolidarisch wenig hilfreich, die Vokabeln. Will die SPD koalitionsunfähig werden. WW: 2005 nur mit der CDU/CSU. Das ist etwas völlig anders, als die SPD-interne Kokaphonie. Und die Grünen: Schauuuuu mi net so deppert o ... Arme grüne Menschen.      

9. August 2005
Einzelne gewerkschaftliche Funkti- onsträger wollen politische Streiks
Viel ist erlaubt im freien Deutschland. Insbesondere viel Meinungsfrei- heit. Auch dem LT: Weil “Einzelne” so wollen, müssen diese Funkti- onsträger entsprechend entmachtet werden. Denn Politik machen in der Demokratie die Parlamentarier. Deren Beschlüsse sind ohne Ge- walt zu akzeptieren, deswegen muss die derzeitige Mehrheit konse- quent abgewählt werden. Alles andere ist Totalitarismus.      

8. August 2005
Distanziert sich der OMM von der Kritik an Köhler?
Aus der Klageschrift von Jelena Hoffman (SPD) laut NewsTicker von DIE WELT um 17:31: “Köhler habe in einem Schreckensszenario den Eindruck erweckt, Deutschland stehe kurz vor dem Zusammenbruch”. Wollte Hoffmann, dass der Bundespräsident in extenso “die Lage des modernisierten D’lands” behandelte? Wenn Schröder sich nicht dis- tanziert, wird der Verdacht verstärkt, die Kläger vor dem BVerfG ver- folgten nichts als die Absicht “Nachrichten pro SPD zu produzieren”

8. August 2005 Das moderne D’land DDR grünrot
5.000.000: Absicht - Unfähigkeit - “Fehler”?

8. August 2005 Das moderne D’land DDR grünrot
5.000.000: Absicht - Unfähigkeit - “Fehler”?

8. August 2005 D’land auch politisch degeneriert?
Die Sauerei mit der Unzufriedenheit
besteht darin, dass nicht veröffentlicht ist, “wie” gefragt wurde. Wenn “55%” beispielsweise darüber unzufrieden sind, dass die FDP keine 20% “hat”, so ist das zumindest nachvollziehbar. Wobei klar ist, dass das Ziel derzeit nicht machbar ist. Geschichte lehrt: Im WK2 “knallte die Armee der SU gezielt Offiziere der Wehrmacht ab” - “optimales Schwächen”, die Taktik. Genau das wollen politisch jene, die für das D’land-Desaster 2005 teilweise persönlich Verantwortung tragen. Die Vopas so wie so. Kommentare intellektuell minderwertig..      

8. August 2005
CDU-SPD-CSU-Koalition: Skurrile Vorstellung
Angenommen, was selbstverständlich wünschenswert ist, sie werde erfolgreich. Das würde bedeuten, deutsche Erfolglosigkeit 1998-2005 ist auf Grüne und SPD-Linke zurückzuführen. Carsten Maschmeyer (AWD), der Gerhard Schröder in Niedersachsen zum 01.03.98 spon- serte, müsste sich geirrt haben: Schröder hätte als Manager auf der ganzen Linie versagt. Schröder will aber Kanzler bleiben. Sogar Franz Müntefering will das und die gesamte SPD-Führung. Oder geben die Schröder nur Judas-Küsse? Und das merkt Schröder nicht oder lässt es geschehen? Man kann es drehen und wenden wie man will ... Klar ist: Niemand hat die SPD gezwungen Schröder in dem langjährigen Auswahlprozess zum Kanzler der Deutschen zu machen. Wer von der SPD könnte Minister bleiben/werden: Eichel? Clement? Schmidt? Schmidt? Zypries? Stolpe? Wieczorek-Zeut? Schily! Ja, der passt zur CDU/CSU. Stichwort: Erst 1a RAF-Anwalt, nun Vorbeugehaft ...

Preisfrage: Warum träumen viele von der “Großen”?
Weil, da nicht thematisiert, es über ein rotschwarzes Programm allen- falls vage Vorstellungen gibt. Kollektives verdrängen? Kollektive Be- wusstlosigkeit? Auch das hat Grünrot hinterlassen: Mental verbrannte Erde. Oder ist denkbar, dass die Rede eines Barack Obama, Text und Film in Deutschland zünden könnte?

Fazit: Die Wahlkampagne wird noch teurer: (1) Es wird eine fundierte Analyse, notwendigerweise spekulativ, über das Handeln rotschwarz benötigt. Detailaussagen zu rotschwarzem Handeln 2002-2005 kön- nen helfen. (2) Optimismus-Werbung ist dringend. Das depressive Deutschland kann den erneuten Start nie schaffen. 

7. August 2005 Noch immer
Produkt-Placement “Schröder” durch Christiansen
Wen man vergangene Woche fragte: Alle empört über “Christiansen” am 31.07.05. Das LT hat es schon mehrfach gebracht: Am 31.07.05 inszenierte Christiansen, gut abgekartet, das Schröder-Produkt-Place- ment. Sie darf das, weil es im GG u. auch sonst nirgends verboten ist. Aber das Entlarven einer “Under-Cover-Agentin” in Sachen Schröder/ SPD ist ebenso erlaubt. Noch ein Detail:

Darüber “mit welcher Politik will Gerhard Schröder die Wähler noch einmal überzeugen?” will Christiansen sprechen, wozu “unabhängige Fachleute” sie begleiten sollen. Politisch wach erschienen die hand- verlesenen (?) Fachleute jedenfalls nicht. Überzeugen wolle Schröder. Nach sieben Jahren?     

7. August 2005 Ach wie schön, dass ich Rumpelstilzchen heiß
SIE kann es nicht - ER kann es nicht
Unterschied?
Beim ER ist es erwiesen ... 5.000.000 ... bei SIE sind die Liberalen dabei (*). Wie, liebe Leser, spielt der FC Barcelona ohne Ronaldinho od. früher Deutschland ohne Beckenbauer? Auch deswegen FDP wählen.
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(*) Präsidium / Zehnerteam der FDP haben gesagt, dass die Liberalen die Koalition mit der CDU/CSU hinkriegen wollen u. haben sie deswe- gen auf den Weg gebracht. Sie, liebe Leser des LT, haben genug von Schröderdeutsch? Liberale auch. Also: Die LIberalen haben sich für eine Gelb-Schwarze Koalition entschieden. Das geht aber nur, wenn Sie definitiv FDP wählen. Adam Riese Rechnet: FDP wählen, jetzt.

6. August 2005, 11.20 Uhr Politik-Michel, fassungslos:

Für wie dumm halten SPD, LP u. Grüne die Wähler?

Für ziemlich dumm, die Bildungs-CDU/CSU hat halt nicht mehr zu Stande gebracht - in 55 Jahren. Aber nicht für totaldumm. Deswegen hat sich unsere Sozialistenschaft dieses mal die

Taktik der Diversität

ausgedacht: Sozialneid / Existenz-, gar Todesangst kommen krypto- bis neosozilistisch in, sagen wir, 20 relevanten Varianten und noch zahlloseren Untervarianten
daher. Vom verantwortlichen Staatsmann über den Ethiker bis zum aufmüpfigen Querdenker wird alles angebo- ten. Chapeau, der Meinungsstaubsauger ist von Qualität. Aber auch der Guerrilla-Gedanke, die organisierte Unübersichtlichkeit, feiert Ur- stände. Vernünftig aus sozialistischer Sicht. Themenvielfalt könnte Ar- beitslosigkeit in den Hintergrund drücken.

Ganz neu ist die Antibündnisstrategie.

Außer der unwahrscheinlichsten, soll es nämlich gar keine Koalition geben. Jeder sozialistische Wähler findet seinen Ident. Schon vor 8 Wochen wussten Analysten:

Es gibt eine hohe Wahlbeteiligung.

Selbstverständlich ist hohe Wahlbeteiligung eine gute Sache. Immer- hin ist es nötig zu wissen, wie die Wählerschaft denkt; oder ist emp- fehlenswert bei Krankheitsverdacht auf den Einsatz des Fieberthermo- meters zu verzichten?

Die SPD wird erheblich Federn lassen. Kann es jedoch gegen ihr In- teresse sein, wenn noch Beklopptere 8% der Wähler ziehen? Ange- nommen, die stabilisierten sich. Was außer mit der SPD zu koalieren können die damit anfangen? Und wenn die sich nicht stabilisieren? War da was? Doch ja, Protest-Wähler wurden “links” geparkt. Also:
 
 
Die SPD WILL eine Linkspartei, welche auch immer, mit wem auch immer

Und sei es, um neben den erwähnten Argumenten, nur abzulenken. Scharfe Abgrenzung, Dämonisierung nur Camouflage um das Projekt 18 der SPD zu vermeiden. Erlaubt ist das. Aber auch durchschaubar.

Einthemenwahlkampagne: Sozialisten gehen ein wie Primeln.

Haben die weisen Alleskönner die Arbeitslosigkeit überwunden oder nicht? Gibt es wenigstens Ansätze zur Verminderung der Arbeitslo- sigkeit? Nein. Und Gerhard Schröder (SPD) will zum dritten Mal. Eine Frechheit.
Für Schröder hatte Arbeitslosigkeit eben eine untergeordne- te Priorität; im Garten grünroter Polit-Orchideen, war anderes wichti- ger, als den Menschen die Würde der Arbeit zu geben. Im übrigen wählen Unzufriedene gerne Extreme. Gegen NAZIS lässt sich sooo schön polemisieren und ... ablenken.

Sozialisten fahren seit 140 Jahren die Verelendungsstrategie.

Wenn “die Anderen” Fehler machen, desto besser. Aber: Warum wur- de die Arbeitslosenhilfe nicht 1999 gekürzt? Wieso musste das Jahr 2005
kommen, damit die akademikerfreundliche Unzumutbarkeit einer Arbeit abgeschafft wurde? War es richtig, ausgerechnet bei so hoher Arbeitslosigkeit in Windmühlen zu investieren? Mussten ausgerech- net 1998-2002 die Kosten für die Mitbestimmung erhöht werden od. wäre signifikante Lohnzurückhaltung, gar vorübergehende Rentenkür- zung in diesen Jahren ehrlicher gewesen? Warum keine Rentenreform, die zu Investitionen anregt? Können wir uns den Atomausstieg leisten? Hat die deutsche Außenpolitik zur Senkung des Ölpreises beigetragen oder hat sie das nicht? Warum hat Grünrot 2 Jahre Körperschaftssteu- er an die gut verdienenden Großkonzerne verschenkt? Ist der Gesund- heitssektor dynamisiert? Verstopfte Autobahnen lassen grüßen: Wa- rum gibt es nicht mehr Wettbewerb und folglich mehr Verkehr auf der Schiene? Welche sind die Resultate der Technologiepolitik? Wie viel Beschäftigung hat das gebracht? Oder wurde in Forschung weniger “investiert” als angekündigt?

Für alles gibt es Erklärungen. Aber Arbeitslosigkeit bleibt hoch,

obwohl
die Nettoneuverschuldung jährilich 75-80 Mrd beträgt. Meis- ter Schröder: Die Sprüche von 1998 sind nicht vergessen. Er blickt es nicht, ist großmäuliger Versager oder Looser-Typ am Beginn des 21. Jahrhunderts. Nicht einmal Christiansen kann helfen. Abtreten!

Signore Schröööööööööder (SPD): Chaaaaaaaaao!

Germanisch: Es reicht. Tschüss, Schröder.
 

5. August 2005 Eine Teilantwort, am Beispiel von Parolen der Wahlkampagnen
Übersichtlichkleit: “Vorfahrt für Arbeit”
Das ist ein gutes Beispiel für eine Parole die das Zeug zur “Übersicht- lichkeit” unter der Voraussetzung hat, dass unter “Arbeit” real auch der aktuelle Job des Arbeitnehmers verstanden wird. Ist das so? Halt, nicht einfach “ja” sagen. Prüfen. Es ist nicht egal ob 95% od. nur 15% dem “Ist-das-so” zustimmen können.

Menschen von Menschen befreien
Die hat Tiefgang bis ins Prinzipielle. Diese Parole geht derzeit nicht, da nicht eingeführt. Denn jede solche Parole führt einen Kontext mit sich, der erst in jahrelanger Kommunikation aufgebaut werden kann. Arbeit etwa wurde von der SPD seit 1995/96 stark promoted. “Vorfahrt für” also eine Variante die konzeptionell sehr nahe an der ursprüngli- chen SPD-Propaganda liegt. Deswegen funktioniert die auf Anhieb.

Gut: “15-25-35” für ca. 30-40% der Wähler.
Gute Parolen der Übersichtlichkeit tragen jahrelang und sind in den Empfindungen so tief verankert, dass sie nicht durch Störungen (Ver- sagen auf anderen Feldern, Korruption) erschüttert werden können. Die Knall auf Fall eingeführte Parole läuft das Risiko mit “Patentre- zept” abgestempelt zu werden; ist dann völlig kontraprodudktiv. Kom- pliziert? Klar. Nur, andernfalls verlieren wir die Wahlen auch noch im Jahre 3005. Also: Seriös und gründlich arbeiten, eben FDP. Wie wäre es verehrte Politik-Michels, wenn wir angesichts des mickrigen geis- tigen Niveaus unserer Zeit einen kleinen Vorschuss am 18.09.05 er- hielten? Wissen Sie, das wäre gut für die Motivation ...
      

5. August 2005 Umfragendesaster? Angenommen, Schröder wäre Gelb-Schwarzer:
Soziale Balance ... und es dauert eben bis wir Globalisierten einsehen ...      

5. August 2005
Übersichtlichkeit herstellen
Der lebende Mensch will leben: Trinken, essen, schlafen, “soziales Umfeld” (einschließlich Familie und Reproduktion), Spaß haben ... Politik? Nun ja, gibt es seit Menschengedenken. “Verstehe ich nicht”, “kann ich nicht”, “komme eh nicht dran”, ... ja, ja wie bei Pharaonen, im Absolutismus, der Republik (die schon mal Krieg veranlasst) ... “sie bestimmt Vieles zu/über/von mir”. “Geht es nicht ein wenig einfacher”? Und ob:

Früher Wohlfahrtsstaat, Freiheit gegen böse Kommunisten. Heute:

  • Europäisches Sozialstaatsmodell (anderer Code für Sozialstaat), soziale Balance (anderer Code für soziale Gerechtigkeit), ...
  • Christentum, Abendland, Wohlstand für alle, ...
  • Umwelt, weg mit den Herrschenden, ...

Auch die gefürchtete Linkspartei legt die Wähler mit einer, im Vergleich zur SPD nur wenig zugespitzten Übersichtlichkeit, rein. Das alles ist nach der Verfassung nicht verboten. Also wird es getan, denn “das bringt die Stimmen”. Die Abwehr gegen die Übersichtlichkeit der je anderen? Das Totschlagargument. Hierbei kommen die Vermittler ins Spiel. Gewinner ist die Partei, die aus der Sicht der Mehrheit die wirkungsvollere Vernichtungsstrategie gegen die jeweiligen Gegner fahren kann. Ganz einfach ist die Kombination aus Übersicht (auch Ziel) und Totschlag nicht. Der Wunsch nach Übersichtlichkeit wird dadurch noch weiter verfestigt.

Die Liberalen sind in der o.a Aufzählung nicht “erwähnt”. Unsere Über- sichtlichkeit ist eben ein wenig weniger übersichtlich. Und jetzt ken- nen wir, frei nach Classic-Radio, die wahre Geschichte warum am 30. September 1998 die Sozialisten 52,7% bekamen u. nach den Umfra- gen dieser Woche “noch immer” bei 45 - 48% liegen. Mit den realen Übersichtlichkeiten hapert es wohl auch bei der CDU/CSU. Woran das wohl liegt?

”Sozialistische Umfragewerte” sind ein Witz

Nach sieben Jahren, die bezüglich der wahlentscheidenden Themen von 1998 (SPD-Wahlprogramm 1998 lesen) sogar Rückschritt ge- bracht haben ... Es ist wie es ist: Wer sich in den Passantenstrom stellt, um Info-Material zu verteilen, hat nach 30 Minuten erkannt: Übersichtlichkeit u. die Totschlagargumente der Sozialisten müssen gut ziehen, eben 45-48%. Alles andere sind parasitäre Botschaften, Girlanden, Beiwerk und Ablenkungsmanöver.

Damit auch das klar ist: Für das Herstellen der liberalen Übersichtlich- keit sind 64.000 Leute ... und viele mehr ... zuständig.       

14. August 2005 NewsTicker DIE WELT, 13:10
WW: Schily ist ein Verfassungsrisiko
Das LT hatte bereits kommentiert. Jetzt aber ist es amt- lich und juristisch “wasserfest”

Stets bedenken: Liberale sind freundlich, tolerant aber kei- ne Pappkameraden.      

14. August 2005 Der feine Unterschied
Nebenan: Was ist das? Regenbogen?
Von wegen. Wer dort seine 4 Buchstaben reinhält, würde ganz schon springen. 1 Megagrad sind die magnetisch induzierten Plasmabögen (Spannweite 390.000 km, gleich Erde-Mond-Entfernung) auf der Sonne heiß. Sonne, die so schön wärmt, ist so chaotisch? Sehen wir es politisch: So- zialismus, der so schön aussieht ist so chaotisch. Oder: Li- beralismus der im Einzelnen so chaotisch ist, sieht pau- schal so schön aus wie unsere Sonne. Worauf warten wir noch? FDP wählen, ist doch klar. Nein, nicht heute. Am 18. September 2005 - wenn das BVerfG sein “Go” gibt.       

13./14. August 2005
Wer bietet mehr?
1400,00 €/Monat (Brutto!) verlangt die PDS. Das LT kom- mentierte ausführlich. Nach Meinung vom Finanzgenie, ein zu großer Schluck aus der Pulle. 1250 wird geboten. Ganz bescheiden, die Gewerkschaften: 7,50 €/h, je nach Wochenarbeitszeit, beispielsweise 38, rund 1200 €/Monat. Derweil Lötsch&Pau, vermutlich aufgrund jahrelanger parla- mentarischer Erfahrung, auf den 1400 bestehen; nachvoll- ziehbar denn 1400 > 1200. Aus Sicht des LT ergibt sich noch eine ganze andere Sichtweise: Es kann einfach nicht gerecht sein, dass Fidel Castro aufgrund seiner beruflichen und sonstigen Ausstattung in der Lage ist, schnöden Mam- mon in die Tonne zu kloppen, derweil seine Landsleutinnen für eine handvoll Dollar ... Irgendwie scheint nicht nur in der Marktwirtschaft sUngerechtigkeit zu herrschen, sondern in der Welt ganz grundsätzlich. Schafften wir also indula die sozialeU ab, erwischte uns die nächste. Vom Regen in Re- gen oder von Traufe in Traufe?

In Berlin gibt es einmal mehr die große Aufregung, obwohl angeblich alle mit irgendwelchen Guidomobilen unterwegs sind. Heute: Aufregung Grünrot über Rotfinster: 80 Mrd€ würde “das” kosten; Totschlagargument: So viel Geld sei nicht da. Basta, Populisten (Das
LT: Achtung Glasdach).

Nun haben einige Demokratietheoretiker (Gesiehne nicht) herausgefunden, dass der Widerspruch zwischen 1400 u. 1200
(geniale Erkenntnis) dazu führen werde, die unsinnige Forderung per Selbstfindung zu nirwanisieren. Spannend ist nur noch die Frage, ob die Selbstfindung auch Grünrot erreichen wird, denn die Forderung nach Mindestlohn haben die auch. Hierbei muss man sich klar machen, dass ein Mindestlohn geringer als Sozialhilfe/ALG II wenig sinnvoll ist, weil dann gar niemand mehr arbeiten will. Also muss Grünrot schon etwas mehr bieten. Sagen wir 600. Wenn nun die Logik stimmig ist, müsste Grünrot dann aber exakt Null Komma Null % der Stimmen “bekommen”, weil die PDS.Linkspartei mehr als das Doppelte bietet, also ein viel attraktiveres Gesellschaftsmodell “fährt”. Und nun, Sozia- listen? Kasse machen und abhauen?

12. August 2005
Teutopolitik kabarettsreif
Dankbar reihen sich einige Kabarettisten beim Schröder- Fan-Club “Die Naiven” ein. Logo, solange Schröder und die Grünroten regieren sind die Arbeitsplätze in dieser wun- derbaren Kleinkunstbranche, die im Grunde genommen aber ganz große Kunst ist, “abgesichert”. Grünrote “Politik” ist in der Tat “zum Schießen”. Aber jetzt muss langsam Schluss sein mit Lustig. Wir, indula, müssen wieder mehr arbeiten.      

12. August 2005
Grüne werfen Linkspartei Populismus vor
Mehr haben “die” “denen” nicht zu sagen? Logo: Alles So- zialisten. Das allerdings ist ein Vorwurf des LT, denn die Verheißungen des Sozialismus kommen nicht. Also ist Sozialismus Betrug. Und das ist der Vorwurf des LT.      

12. August 2005 KStA, DIE WELT:
Wirtschaftswachstum 2.Q’05 gleich Null. Ex- peaten: Beginn des Aufschwungs. Doll. Oder
sehen Experten Gelb-Schwarz regierend?

12. August 2005 Grünrot kriegt alles hin. Sogar dieses:
Gudrun Kopp, eigentlich freundlich und lie- benswürdig, mit gedanklichem Kinnhaken, dass denen Hören und Sehen vergeht:

”Die Orientierungslosigkeit, mit der die SPD auf die Preis- politik der Stromkonzerne reagiert, ist entlarvend für die so- zialdemokratische Unfähigkeit zur selbstkritischen Aus- einandersetzung mit der eigenen Energiepolitik. Wenn die Preise nicht stimmen, dann müssen eben die Groß- konzerne auf Profit verzichten und die Bürger – die ja ins- besondere unter dem von rot-grün explodierenden Staats- anteil von 41% an den Strompreisen leiden – entlasten.

Hier zeigt sich wieder einmal, dass für die SPD Wirt- schaftspolitik eben keine Wettbewerbspolitik ist, son- dern die Kungelei mit der Großindustrie. Wer aber per Mi- nistererlaubnis und anschließendem Seitenwechsel zum Antragsteller selber Monopolunternehmen wie E.on-Ruhr- gas geschaffen hat, der sollte sich dann nachher nicht be- klagen, wenn die Preise explodieren.

Die FDP ... setzt auf eine Wie- derherstellung wettbewerbli- cher Rahmenbedingungen.
 
Niedrigere Preise und bessere Produktqualität entstehen nur durch funktionierende Märkte und echten Wettbewerb. Hierfür hat die Politik die Rahmenbedingungen zu setzen, damit eben keine Situationen entstehen, die Monopolren- diten ermöglichen. Es waren SPD und Grüne, welche die Umsetzung der europäischen Richtlinien zur Regulierung des Monopolbereichs Energienetze um ein Jahr verschleppt haben und durch ihre Politik der maßlosen Überförde- rung der erneuerbaren Energien die Strompreise in Deutschland drastisch erhöht haben. Vor diesem Hin- tergrund ist die Kritik von Michael Müller einfach nur scheinheilig und lächerlich.      

12. August 2005 KStA, beste im Großen Westen berichtet
OMM angeblich kompetent u. beliebt
aber nicht, frei nach Elmar Brandt, beliebt wie Fußpilz, son- dern einfach “so”. Irgendetwas stimmt in D’land nicht. Ent- weder die Einen oder die Anderen haben allerschwerste Wahrnehmungsstörungen oder die Umfrage ist ganz ein- fach gefälscht. Am 18.09.05, 18:00 sind wir schlauer      

12. August 2005
Schamlos: SPD des permanenten Verfassungsbruches bezichtigt
Das ist der Gipfel der Verkommenheit. Nein, die SPD hat wie “damals” Salvador Allende im fernen Chile die Verfas- sung nicht täglich gebrochen. Aber auf Dauer läppert sich das auch bei der SPD. Wer also sagt, die SPD sei eine verfassungsbrecherische Partei, der spaltet Deutschland: In solche die es merken und solche die das nicht merken. Also, SPD: Der 22. März 2002 wird nicht verziehen.       

12. August 2005 Noch ein “Habermann” (DIE WELT vom 11.08.05)
Sozialstaat, die Universaldroge
Die LT-Redaktion argumentiert zwar nicht mit der Härte; a- ber bei Habermann hinschauen, schärft den Sinn für Ideen zur Pulverisierung der Sozialistenschaft. Liberaler ist sozia- ler im Dienste von Menschlichkeit, weil es keinen Sinn macht, sogar unverantwortlich ist, die Menschen per Pro- paganda zu betäuben. Also, die Universaldroge: Weil Wett- bewerb, zugegeben, zunächst unbequem ist, bewirkt das Angebot etwa der pauschalen Sozialen Balance genau dem - mit flächendeckender Wirkung - auszuweichen. Libera- lismus also Utopie? Nein. Einzige Voraussetzung: Die so- zialistische Infektion überwinden. Danach wird es noch im- mer einige geben, die sich dem Gebot des Wettbewerbes nicht stellen. Schwarze Schafe. Damit können wir leben, gibt es doch derzeit sogar eine Schwarze Partei und bei den Sozialisten wird Liste der Schwarzen auch immer länger.

Infrastruktur, Gebäude, Ausrüstungen, Inventar, Fabriken, Maschinen, Geräte, Instrumente: All
das ist von Menschen gemacht. Insbesondere aber auch die Software, wie Verfas- sungen, Gesetze, Erlasse, Verordnungen u. das Gewohn- heitsrecht entstammen zwar als Ganzes nicht dem men- schlichen Entwurf, sind aber unzweifelhaft durch menschli- chen Tun und Wirken entstanden. Wenn das viele entmün- digt od. unterdrückt, dann lautet die übersichtliche Formel:

Menschen von Menschen befreien  
Aber: Immer einen Schritt nach dem anderen, d.h., evolutiv und so, dass der Befreite keinen anderen verunfreit.    

12. August 2005 Gerd Habermann, bekannter Denker in D’land
”Der durchschnittliche Schweizer Bürger ist politisch besser informiert als der durch- schnittliche deutsche Bundestagsabgeord- nete, der in 90 von 100 Fällen die Vorlage gar nicht mehr übersieht, über die er abstimmt”.
 
Ist Publikumsbeschimpfung die Neue-Welle-05? Sschließ- lich haben wir Bürger doch, neben hunderten prima Typen auch hunderte Billigpolitiker gewählt ... Guter Rat teuer? Nein, niemals. Mitmachen.

11. August 2005 FAZ.net-Newsletter von heute
FAZ-Germaniker schießen Vogel ab
Bei unseren FAZlingen von der großen Seriosität und dem hohlen Kopf gibt es nicht nur Neuwahlen, sondern sogar vorgezogene Neuwahlen. Also sehr seriös ist solches Deutsch ja nun doch nicht ... ts-ts-ts      

11. August 2005 Tagesente oder Traum?
Schröder entschuldigt sich bei den 5.000.000      

11. August 2005 Sorgenkanzler
Iran: Na, Kantzla, wo sind die Gummistiefel?
Gestern hat unser Chefbundesregierender wegen dem Iran samt Atompolitik seiner Sorge Ausdruck verliehen, dass ... usw. bla-bla-glup-blub. Kanzler-Meister: Haben Sie schon einmal in den Atomwaffensprerrvertrag hineingeguckt? Andernfalls können Sie das (1) nicht auf den Weg bringen und (2) schon gar nicht hinkriegen, Sie Hirn-Krieger Nun hat sich der Kantzla in München mit so Intellektu-ellen ge- troffen. Dabei auch der uns sehr bekannte Dr.Prof.Dr.Prof. Dr. Nieder-Lümmelin, der machte dereinst in Berlin auf Kulthur, müsste also beispielsweise in Friedenskultur kön- nen. Ist doch so’n dt. Expoatschlaga. Eeeeben. Visa? Das macht der Fischer mit Assi Schily (weil der sofort weiß, ob die Verordnungen der Rechtsordnung widersprechen.).

11. August 2005 Alle empörungspolitischen Sprecher auf Sendung
Warum Stoiber auf die Schnauze fiel
Und ob der Osten, d.h., natürlich ‘die Menschen’ dort, frus- triert sind. Selbstverständlich gibt es Ausnahmen, aber Frustration ist im Osten weit verbreitet. Die Frage ist, wer die Menschen im Osten frustriert hat. Kohl, weil statt blü- hender Landschaften die PDSSSS, äh ... Rechtspartei (*) ganz groß herauskommt? Schröder, weil er nicht einmal die Chefsache “Außenminister” so recht “auf Weg bringen” konnte? Oder sind unsere obersten Politiker über die Frus- tration im Osten frustriert? Sind gar die Menschen im Os- ten frustriert darüber, dass frustrierte Westler nur frustrierte Ostler sehen? Alle Fragezeichen lassen sich durch Ausru- fezeichen ersetzen ... Übrigens, sieben Jahre grünrot sind auch nicht Pappe. Eben.

Was also hat Stoiber falsch gemacht? Er hat Menschen als “Frustrierte” qualifiziert. Und das ist falsch. Kritik ist selbstverständlich. Aber immer nur das Verhalten, nie den Menschen qualifizieren. Auch die Redaktion des LT hält sich daran. Die verwendeten Spitznamen, etwa
OMM, zie- len stets auf das Verhalten ab.

Sicherlich ist nachvollziehbar, dass in der LT-Redaktion so mancher
indula als politisches Arrrrschloch gedacht wird. Aber sagen? Nicht gut. Fällt im Übrigen auf alle 61,5 Mio Wähler zurück ... wie konnten wir bloß ... Eben. Eine an- dere Figur, um solches Denken an den Mann zu bringen ist die Aussage “Herr Minister, ich habe nicht gesagt, dass Sie ein Verbrecher sind”. Im übrigen regt solche Formulie- rung viel mehr zur Phantasie an als etwa “Müller-Meier- Schulze, Sie sind ein Verbrecher” - von den juristischen Komplikationen einmal ganz abgesehen.

Also
Herr Stoiber, einfach ein bisschen konzentrieren. Oder will er das Wahlergebnis der CDU/CSU drücken, um die Große zu erzwingen? toyota.
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(*) Grobschlächtig und weniger raffiniert als die SPD, den- noch links genug um ‘Rechts’ wieder herauskommen. Lafontaine? Ach, was, frustrierter Physiker, der einen in Politik macht und
das völlig falsch umgesetzt hat..       

10. August 2005 Der schnelle Benneter (SPD)
Max und Moritz von der CDU/CSU erzürnen um 12:41 Benneter (SPD), Kanzler-Unterstüt- zer. Der kündigt um 13.15 an, er wolle um 14:00 in “Schieß-mich-tot” eine Erklärung vor der internationalen Presse abgeben.

Klingt
ein bisschen so: Hey Frau, würde gerne übermorgen pünktlich um 11:11 mit Dir ein Nickerchen machen ... So- zialisten und die Planung ... Übrigens auch die Grünen ga- ben um 14:07 per 169 / 05 ihren Senf zu Max und Moritz. Nichts Weltbewegendes.

Fraggge an die Herren Max und Moritz von der CDU/CSU: Meinen Sie wirklich, der Kantzla würde “sein Denkmal” pflegen?
Glauben Sie, die SPD sei so bekloppt, eine Karre nach dem Totalschaden als den Gipfel der Modernisierung vorzuzeigen? TOYOTA, das stimmt. Aber besser Sie gu- cken ganz-ganz genau hin, weil die Sache mit den 45% in- teressant ist. Dadurch hätte die CDU/CSU das nötige Pols- ter und Gelassenheit, damit jene, die Euch kennen direc- tement FDP wählen können, ohne der Angela Merkel zu viel Ärger mit “den Traditionsreichen” zu machen ...       

10 August 2005 Nationaler als Fremdprodukte-Künast
Diskowwerieh sicher gelandet
Übrigens, nur so: Wer hat damit angefangen? Auch das: Welche Idioten haben regierungsamtlich industriell gemor- det? Und wer hat den Amerikanern später den entscheiden- den Schub gegeben? Sogar im Juli 1969 als einige Men- schen schon einmal hinter und an dem Mond waren? Also:
To können or not to können.
Indula-Forschergeist stets vom Besten. Nicht ganz neu: Die Wiege der Menschheit soll in der Sahara gewesen sein. Wie wäre es, Meister Schröder und Meester Fischer: Sie haben doch so gute Beziehungen in das Ausland. Fragen Sie doch mal in Ägypten, Libyen, Tschad und Sudan an, ob Sie “da” suchen dürfen. Sie könnten dort auch ganz viel totalgratis quatschen ... und sich genau damit verdient für uns machen. Die Ergebnisse sprächen für sich und wir könnten uns die Edelgard sparen, die noch heute die Haare hinter sich wirft als ob sie 16 wäre ... Visa? Hm ... besor- gen wir Ihnen ... in die andere Richtung      

10. August 2005
Die Praxis liberaler Dialektik
Beispiel Koalition mit den Schwarzen (1) Falsch: Die FDP macht knurrend mit und sagt nichts, so wie Bosbach sich das vorstellt. (2) Richtig: Die FDP macht positiv mit, nennt Merkel sogar “unsere” Kanzlerkandidatin (der Niebel hat das echt gesagt) UND wir geben ihnen, Politsünder, die sie nun einmal sind, Saures, dass die Schwarte kracht. Schließlich haben Liberale nicht die Funktion, schwarze Schusseligkeit auszubügeln ... Hallöchen, Booosbach: In NRW läuft das richtig.

Und
jetzt, liebe Leser, kennen Sie, frei nach Classic-Radio, die wahre Geschichte, warum Niebel sagt, dass die FDP nicht das Schoßhündleinchenleinchen der CDU/CSU ist.

10. August 2005 Hat der Kanzler einen Termin beim Frisör?
Kneifismum tremens
Schröder will nicht nur Kanzler bleiben. Schröder will sich nicht unter das gemeine Volk mischen: Deswegen nimmt er nicht an der Fernsehdiskussion mit den Spitzenleuten der anderen Parteien teil. Das erinnert an Salvador Allende den marxistischen Präsidenten von Chile. Dem wurde nach- gesagt, dass er sich nach Begrüßung des Volkes stets massiv parfümierte, weil er “Proleten-Geruch” nicht vertra- gen könne. Parfüm-Armani-VW-Betriebsräte: Sozialisten und ihre Allüren: Volksdemokraten.     

9. August 2005
Die vorgezogene BT-Wahl
hat der Bundespräsident politisch entschieden: Also haben wir vorgezogene Wahl. Irgendwann muss das letzte Wort akzeptiert werden. Gleichwohl ist nicht auszuschließen, dass das BVerfG anders entscheidet, es also keine Wahl im September 2005 gibt. Wäre das der Fall, bekommen wir eine “gesellschaftliche Debatte” (“Döbatte” affektiert aus- sprechen) darüber, ob der Bundestag ein Selbstauflösungs- recht haben soll.

Kein Selbstauflösungsrecht für Bundestag

Nicht “wegen Weimar”. Im Bundestag kommen zweifellos “nur”
Vertreter des Volkes zusammen. Diese sind aber kei- ne Handelsvertreter, sondern Vertreter der besonderen Art: Sie verkörpern das Volk. Nur dann können die MdB legiti- miert sein, alle die Entscheidungen zu treffen, die alle, zur Not mit dem Nachdruck von Gewalt, einhalten müssen. Rückwärts argumentiert: Alle wollen Normen, Regeln, Ge- setze, müssen sie folglich einhalten - es gäbe sie sonst nicht. Das sind Normen, Regeln, Gesetze, die allein die MdB als Verkörperte des Volkes beschließen dürfen. Das Volk kann auch nicht zurücktreten - so ernst ist die Volks- vertretung zu nehmen - gewiss kein Kasperletheater von der Laune, den Empfindungen, den Wünschen, der Taktik einer Partei abhängig. Der Bundestag führte sich andern- falls unter der Prämisse der Demokratie ad absurdum. Der Bundestag ist nicht “die” Partei, sondern “das” Volk.

Könnte es passieren, dass die Mehrheit des Bundestages “spinnt”.
Unwahrscheinlich, aber möglich. “Spinnen” als Me- thapher für eine große Bandbreite möglichen Verhaltens. Und dann? Dann, gemessen daran, dass die Staatsverwal- tung an politischen Operationen (i.S. von “Prozessen”) wg. Untätigkeit des Parlamentes gehindert ist, gibt es andere Staatsgewalten, die tätig werden: Der Kanzler, der Präsi- dent, das Verfassungsgericht. Weise geregelt. Nagelprobe: Vertrauensfrage verneint, der Ausdruck politischen Spin- nens. Sicherlich: Ein Bürgerkrieg ist nicht auszuschließen. Soll das Parlament das Recht zum Bürgerkrieg haben? E- ben, es hat die rechtliche Pflicht zu funktionieren ohne das Recht sich kollektiv auflösen zu dürfen.

Bundestag ist also keine Kasperlebühne

Seriöse Politik kann es nur geben, wenn das Parlament seinen Auftrag so ernst nimmt, dass es sich vor seiner Funktion grundsätzlich nie (selbst) “drücken” kann. Sie wissen, verehrte Leser, dass die LT-Redaktion von rechtli- chen
Dingen nicht viel versteht. Ist vorstehende Argumenta- tion jedoch schlüssig, müsste das BVerfG, die Auflösung des Bundestages ablehnen. Grund: Das Misstrauen war fingiert und läuft auf das Recht zur Selbstauflösung hinaus. Wenn das BVerfG diesen Standpunkt einnimmt, dann hat wesentlich dazu beigetragen der Herr Gerhard Schröder (SPD), Bundeskanzler i.D., weil er sich davor gedrückt hat, das angebliche Misstrauen besser in der Öffentlichkeit zu thematisieren. Gemessen an den zahllosen Nonsens An- zeigen ist der Etat des Bundespresseamtes reichlich aus- gestattet ...

Schröder, ein Holter-die-Polter-Kanzler?

Vielleicht wollte Schröder nichts als Zeit gewinnen, um mit seiner gescheiterten Politik etwa aus den Schlagzeilen zu kommen,
die NRW-Niederlage ein wenig verdrängen. Wenn dem so ist, kann es tatsächlich keine vorgezogene Wahl geben. Die Bürger wollen überwiegend eine andere Politik. Niemand hindert unseren OMM, ein dem entsprechendes Paket dem Parlament vorzulegen. Wird das abgelehnt, wären die Voraussetzungen von Art 68 GG gegeben.

Das o.a. Problem löst Grünrot durch ein konstruktives Vertrauensvotum mit links.

9. August 2005 Es würde sich für die Liberalen nicht lohnen
Nie erpressen lassen.
Im Ton verbindlich zurückkeilen, so wie HO Solms gestern: Vergessen wir nie, wer zu verantworten hat, dass die Sozialistenschaft die
Wahl von 1998 überhaupt gewinnen konnte. Um es klar zu machen: Soll solches in Zukunft verhindert werden, muss die
CDU/CSU ein Stück abgewickelt werden.
Erst- und Zweitstimme: FDP.
    
18. September 2005

8./9. August 2005 Noch immer läuft die Auswertung
Will Schröder die BT-Wahl 2005 vereiteln?
Hat seine “mutige Entscheidung” nun doch
kalte Füße erzeugt?

Schröder-Zitate aus der Christiansen-Inszenierung vom 31. Juli: “Ich möchte gerne, dass das deutsche Volk selber ent- scheidet, ob dieser Kurs ... fortgesetzt werden soll oder nicht. Denn ich brauche, wenn ich das fortsetzten soll, nach außen wie nach innen, eine neue Legitimation durch den eigentlichen Souverän ... und das war der Hintergrund für die Neuwahlentscheidung, die ich angeregt habe und die ich zusammen mit dem Parteivorsitzenden dann getroffen habe UND NICHTS ANDERES ... Ich möchte wissen, ob das deutsche Volk in seiner Mehrheit, den Weg, den ich eingeschlagen bin ... unterstützt”. So, so: Als ob es darauf beim Art. 68 GG ankäme ...

Am
1. Juli sagte Schröder im BT u.a.: “Eine Bewertung der politischen Kräfteverhältnisse ... muss dazu führen ... dass ich unter den aktuellen Bedingungen nicht auf das notwen- dige, auf stetiges Vertrauen im Sinne des Art. 68 Grundge- setz rechnen kann”. Zwar sagte Schröder am 1. Juli auch, “dass es die sichtbar gewordenen Kräfteverhältnisse ohne eine neue Legitimation durch den Souverän ... nicht erlau- ben, meine Politik erfolgreich fortzusetzen”, nun erwähnte Schröder den Vertrauensverlust bei den Regierungsfraktio- nen mit keinem Wort und fügte hinzu “NICHTS ANDERES” als der Wunsch des Volkes Legitimation zu erhalten, habe zur Entscheidung geführt, die Auflösung des 15. Bundesta- ges zu betreiben. Also doch Vertrauen Meister OMM?

... und einige Journalisten wettern darüber, dass die FDP bei 8% nicht 50% der Wähler gewinne könne ...

8. August 2005 Der unendliche D’land-Skandal
Grünrot: Verzichtet auf jede Kommentierung der Erklärung der EU-Kommission zur Visa- Affäre am 4. August 2005
Unsere Kommentierungs- und Ankündigungsstarken schweigen dazu wie ein Grab. Nichts ist zu lesen. Anders: Zur Visa-Affäre “wirkt” Grünrot wie eine Auster. Das bedeu- tet: Sie haben ihren Murks eingesehen. Und das Bemer- kenswerte: Schily wusste es ganz genau - schon im März 2000 als der Vollmer-Erlass in Umlauf gegeben wur- de. Mit anderen Worten Schily, abgesichert, ließ Fischer auflaufen. Ferner ist nicht bekannt geworden, ob u. ggf wie Schröder versuchte, das Desaster des Joschka Fischer, immerhin Teil seiner Regierung abzuwenden. Ja-ja-ja-juu, das ist ja das Geile an der Demokratie-ie ...     

7. August 2005
PM 454 / 05 + PM 165 / 05
Was ist der Unterschied zwischen SPD u. Grünen? Im lau- fenden Jahr hat die SPD 454 PM, die Grünen knapp 170 PM produziert. Und: Die SPD schreibt viel schöner, herzer- greifender, gründlicher, besser formatiert, so edel, so äs- thetisch, so sorgfältig, sogar der Sprachrhythmus ist bes- ser und alles so großartig verantwortlich vor der Geschich- te. Fragt sich nur: Was können wir uns dafür heute kaufen? Es stimmt, die Grünroten wollten keine deutschen Solda- ten im Irak sehen, haben deswegen die Antiamerikani- sche Koalition geschmiedet, die den Widerstand von Saddam steigerte, den Krieg erst recht provozierte und der bis heute die USA 1700 Tote kostete. Man kann es so se- hen: Weil die Grünroten nicht den Mumm hatten, den USA directement zu sagen “wir nicht” (100% der Deutschen ein- verstanden) haben sie den Umweg über die Antiamerikani- sche gewählt. Wie viele US-Bürger könnten heute noch leben, wenn Grünrot anders gehandelt hätte? Od. woll- ten sie angesichts der von schwerster Betroffenheit gekenn- zeichneten PM zum 6. August 1945 die späte Rache für “amerikanische Untaten”?            

7. August 2005
Pest oder Cholera
Unterstützer Fischer meint, Schröder habe keine Angst vor unpopulären Entscheidungen gehabt. Warum hat er dann nicht schon 1999 entschieden? Antwort: Weil ihm “erst” 02 die Kohle ausgegangen ist. Dann musste er, sonst wäre dem Pleitier, Schröder, der Geldhahn abgedreht worden. So ist die Wahrheit.      

7. August 2005
Schiefe Optik einiger Journalisten unserer freien Medien
Wer wollte behaupten, Schröder, Merkel, Lafontaine oder Fischer seien seriös? Eben. Keine Frage: Liberale werden jeden Tag etwas besser. Aber auf ihnen wird herumgehackt. Und jetzt, verehrte Leser, kennen Sie, frei nach Classic.Ra- dio, die wahre Geschichte, warum Deutschland, sozialde- generiert, so vor die Hunde gekommen ist.     

7. August 2005 Sprüche-Sammlung des LT
Politiker in Notblüte
von Peter Müller, Einsamer Kampf gegen die Tristesse, DIE WELT von heute. Lesen. So ist das lieber OMM, wenn man den Mund so voll nimmt, dass dabei eine komplette Volkspartei vor die Hunde geht.       

6./8. August 2005 Bei Sabine Christiansen am 31. Juli
Schröders Wissen eher übersichtlich
Brachte die Inszenierung den gereiften Staatsmann? Seit Sokrates wissen wir, dass Wissen eher Demut nachhelegt. Auch Schröder? Für seine Verhältnisse durchaus; jeden- falls erlebten wir die Woche danach politischen Volkssturm: Grünrot ist abgebrannt. Keine Munition, keine neuen Argu- mente. Insofern ist die Wahlkampagne gelaufen. Schröder brachte sein verstaubtes Arsenal vollständig u. wir schlie- ßen messerscharf: Sein Wissen ist durchaus übersichtlich. Mit so wenige Ressourcen ist das Risiko des Jonglierens gleich null. Früher hieß Schmidtchen Schleicher, heute Schröder-Schlicht: Im Einzelnen also:

Im Irak-Krieg habe er uns herausgehalten. Eben nicht. Er hat uns in die Antiamerikanische Koalition reingeritten. Soldaten? Wer wollte Soldaten haben? Wer wollte Solda- ten entsenden? Hat die Bundeswehr überhaupt die erfor- derlich Ausrüstung? Wusste all das der OMM?

Die Neuwahlentscheidung hat einen Hintergrund. Kennt Schröder Altwahlen?

Der Kanzler quatscht sich um Kopf und Kragen oder will er doch keine vorgezogenen Wahlen: “Ich möchte gerne, dass das deutsche Volk selber entscheidet, ob die- ser Kurs ... fortgesetzt werden soll oder nicht. Denn ich brauche, wenn ich das fortsetzten soll, nach außen wie nach innen, eine neue Legitimation durch den eigentlichen Souverän ... und das war der Hintergrund für die Neuwahl- entscheidung, die ich angeregt habe und die ich zusam- men mit dem Parteivorsitzenden dann getroffen habe UND NICHTS ANDERES ... Ich möchte wissen, ob das deut- sche Volk in seiner Mehrheit, den Weg, den ich einge- schlagen bin ... unterstützt” Weiß Schröder nicht, dass er die Verfassung zu respektieren hat oder handelt es sich einmal um die, ihn legendär chrakterisierende, Manie des politischen Betruges?

17.08.05: Wird noch vervollständigt.

     

6. August 2005 Ganzeuropa “begeistert”
Herzlich willkommen in D’land, Herr Paavo Lipponen. Schröder stunterützen Sie. Schön für unseren OMM. Aber sag- ggens’e mal: 18 Mio A’lose im sozialen Europa - das haben wir uns ganz anders vorgestellt ...     

6. August 2005
Ungenießbar, bekloppt, Judasküsse, schleimen

  • Beck (SPD) warnt (PM 456/05) vor Pressekonzentration. Das Liberale Tagebuch: Warum eigentlich hat die SPD ein Presseimperium?
  • Grüne: Bitte, bitte, Herr Ahmadineschad, seien Sie nicht so böse und lassen Sie Ihre Gefolterten frei.

 

      

5. August 2005 WOW:
grüne und du wirst grün: Über geistiges Parasitentum
Kaum ein Grüner dürfte bereits am 6. August 1945 zur Um- weltverschmutzung unserer Zeit beigetragen haben. Noch nicht einmal Windeln “benötigten” unsere fulminanten “Al- leskönner” in jenen fernen Jahren. Aber heute: Sie, die ihre PM 165/05) genauso penibel nummerieren wie preußische Beamte in den Zeiten des 2. und 3. Reiches, “gedenken aller Menschen in Hiroshima und Nagasaki ...” Wie schön für die Bedachten. Was die sich dafür wohl kaufen können? Besonders liebenswürdig aber die Aussage in der gleichen PM 165/05 vom 6. August 2005 (tatsächlich 60 Jahre spä- ter) ”Wir GRÜNEN stehen für die Forderung nach einem stärkeren internationalen Rüstungskontrollregime, um die weitere Verbreitung dieser MASSENVERNICHTUNGS- WAFFEN zu verhindern

stehen-Forderung-verhindern. Die konzeptionelle Wucht ihrer Außenpolitik ist ohne Zweifel einmalig. Welche Fort- schritte und vor allem welche Resultate hat die internatio- nale Gemeinschaft und besonders Deutschen aufgrund der grünen Einsichten denn seit 1998 in der Sache erzielt? Ge- hört das Entsprechende auch in die Fischer-Erfolgsliste? Übrigens: “weitere” Verbreitung: Die USA dürfen also behal- ten. Wie passt das nun wieder zum Grünroten Antimaeri- kanismus von 2002-05? Tee trinken? Und “meine” Nerven? 

5. August 2005
Die Atompolitik des Iran
Artikel in der NY-Times beschreibt Interessenlage u. Vorge- hensweise. Wir erkennen: Mächtige Europäer sind macht- los. Selbstverständlich auch der angeblich so erfolgreiche indula Außenminister, dessen Latein wohl nicht ausreicht

5. August 2005 Pfahls-Prozess
Heureka, das Prinzip Auslandskorruption
Der KStA, beste im Großen Westen, bringt auf Seite 4 “Die Korruption war nur Tarnung” und führt aus, dass die (LT: einmalige horrende) Differenz zwischen Verkaufspreis und “Verkaufspreis” der Spürpanzer bei Privatiers in Saudi- Arabien gelandet ist. Warum bringt der KStA diesen Bei- trag? Weil die Leser gerne ihre Informationslücken schlie- ßen wollen. So simpel ist das. Unsere Dusseligkeit genau das aber nicht zu wissen, ist nicht minder simpel. Soll das LT neben DDE / DDR im Glossar noch das D’land-DDD kreieren?       

5. August 2005 Die Kausalitäten im Leben
Wollen - Können - Müssen
Ist Können das Wichtigste im Leben? Logo, wenn andere mitspielen. Wer kann aber nicht will - ab in die Tonne. Sa- gen wir es so: Können ist der Engpass ... das wussten ga- rantiert schon die alten Griechen. Auf das Können kommt es also an.

Was soll das heute: Simpel, Westerwelle kann Lafontaine und Fischer wechseln. Er kann, auch wenn SPD, CDU/ CSU, LinksP und Grüne das sicher bestreiten wollen. Dies- mal Tee trinken. Klar ist auch: Lafontaine wollte und da Westerwelle kann , folglich will, muss Fischer ...

Ach wie schön, dass ich Stumpelrilzchen heiß ...      

5. August 2005
Deutschland im Sicherheitsrat
Es bleibt dabei: Was soll das, wenn Europa durch F u. GB dort gut vertreten ist? Warum soll das nicht ausreichen? Haben wir etwa kein Vertrauen in F und GB? Es stimmt, Liberale waren auch einmal dafür. Das war aber anders: Es kam das Angebot aus den USA - aus Freundschaft. Und die (sicher reparierbar) haben die Deutschen aufgrund der “grandios erfolgreichen” Außenpolitik grün-rot fürs erste verspielt. Bleibt nur zu hoffen, dass die US-Regierung (der- zeit in Urlaub) uns wie mit Cheney-Aüußerungen à la Au- gust 2002 nicht noch einmal “die Vorlage” liefert. August ist wieder ... noch 26,5 lange Tage ...      

5. August 2005
Rentendebatte: Arbeiten wir genug?
’s Gespenst der Rentenkürzung geht um. Typisch verkorks- te deutsche Welt u. Döbatte (affektiert aussprechen), denn Frage ist nur dieses: Arbeiten wir genug, um das Rentenvo- lumen zu zahlen? “Arbeiten ... genug” zerfällt hierbei in: Für Renten heute plus Renten später. Das ist doch ein- fach zu verstehen. Ach, und, übrigens: Weder die Kollegen Entwicklungslänger, noch Indien, noch USA od. die Kolle- gen der EU werden für unsere Renten arbeiten. Das müsst- en wir schon selber tun ...

Na, Schröder, Merkel, Co.
Wie steh’n die Aktien so?

5. August 2005 Schon wieder Schlaumeyer am werkeln:
D’land-Bürokratie absichern: Jährlich 450 Verordnungen Gesetze ‘prüfen’
Das sind nämlich nur 10% vom Bestand. Also wäre die Prüfung in 10 Jahren abgeschlossen. Dazu kommt noch das Theater bis die jeweilige Abschaffung “durchgesetzt” ist plus die Gesetze u. Verordnungen, die in dem Zeitraum neu geschaffen werden. Also: un- ter 2000 läuft gar nichts. “Aber unser Expeate ...” Dann müssen Sie den Experten eben rausschmeißen. Übrigens, das LT hat zum Thema Bürokratie nichts gebracht in den letzten 3 Jahren. Wer sich nur wenig im Google umschaut, dem werden schnell die Haare zu Berge stehen. Abfrage beispielsweise ‘Bürokratie Gesetze Verordnungen 1998’: Vermutlich haben indula-Politiker keine Haare.

4. August 2005
.. ater-TV-Düll-Theater-TV-Düll-Theater-TV-D ..
Aufgeregte Diskussion in der Metaebene? Aufgeregt tut die SPD in der Tat; “sie” scheint es zu ärgern, dass ihrem Erfolglos-Kanzler, veri- tabler und historischer Wichtigtuer, abgehalftert wie er nun einmal ist, nicht mehr Beachtungseinheiten kredenzt werden. Nicht einen solchen Auftritt hat der verdient.

Viele Argumente von Monika Zimmmermann, KStA, S.4 haben Ge- wicht. Und dass Liberale TV-Duelle nicht mögen, ist nachvollziehbar, dürfen wir noch nicht einmal Kanzler-Kandidaten haben, weil die Vopas und vor allem die Seriöslinge vom hohlen Kopf dann ganz böse mit uns werden ... wie sieht das Erdbeerfeld aus, wenn der Elefant da durchgelatscht, äh, durchgetrampelt ist? Ungenießbar fürwahr ... Der Titel “Kanzler-Kandidat”, für die hütere Gesellschaft exklusiv abonniert, sei nämlich nichts für das gemeine Volk; ganz zu schweigen davon, das Amt zu bekleiden. Dabei haben die Liberalen nach 50 Jahren BRD Anspruch auf 3,5 Jahre Kanzleramt, legen wir 7% Wahlanteil zu Grun- de. Aber auch dazu nein, die Vopas quatschen lieber untereinander. Und das ist das Problem.

Wollen wir zulassen, dass die Matadore mit geschwollenen Kämmen die Republik verhohnepiepeln. Wollen wir zulassen, dass “Kanzlerkan- didaten” den deutschen Reformbedarf wieder u. wieder durch den poli- tischen Fleischwolf ziehen? Gefällt uns die aus den Löchern gepress- te Matsche? Und wollen wir weiterhin die Arrangiergesellschaft, gebo- ren aus der Angst den tödlichen politischen Fehler zu begehen? Trägt die detailreich vorbereitete Show wirklich zu politischer Bildung oder eher doch zu politischer Verdummung bei?

Monika Zimmermann schreibt: dem Sinne nach “Wenigstens das et- was Bildung”. Das Argument ist bedenkenswert. Dem hält - tolerant - das LT entgegen: Sind die Menschen ausreichend politisch gebildet oder sind sie es nicht? Sind sie unstrittig nicht: Also sollen sich die Vopa-Politiker etwas einfallen lassen. Wir bezahlen die nicht für Aus- reden, sondern für Resultate. Schwierigkeiten habe “ich” mit mir selbst zu Genüge; wozu mir also die der Damen und Herren Politiker auch noch reinziehen? Daran denke “ich” nicht einmal im Traum.

Koch und Kellner: Jetzt wird es ernst. Denn klar muss sein, dass die Damen und Herren Politiker zwar verdient, aber nichts als (politische) Geschäftsführer ihrer 61,5 Mio Aufsichtsräte sind. Somit sind die Rol- len des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers in dem Verhältnis gut u. eindeutig verteilt.

Moralisch betrachtet gibt es in der parlamentarischen Demokratie nicht den geringsten Anlass für den Zirkus solch aufgemotzter “TV-Duelle” auch nur einen müden Cent springen zu lassen. Oder wollen die uns sagen, ’ne komische Oper gäbe es zum Null-Tarif? Dies angesichts von 1,4 Bio€ Staatsschulden. Ticken die eigentlich noch richtig?  

3. August 2005 Der Kandidat der SPD führt nicht. Schuldfrage anderes Thema. Also:
Schröder, Deutschland-Kanzler, das Problem
Anerkannt ist, dass 82.500.000 Menschen in Deutschland allerspä- testens seit 15 Jahren über die Verhältnisse leben: Also war es richtig, neben anderen Kürzungen, die Arbeitslosenhilfe abzuschaffen und auf die (nachgerüstete) Sozialhilfe zu beschränken; 12/18 Monate nach dem Ende eines Anstellungsvertrages.

Die Erkenntnisse aus dem Vermittlungsdesaster der alten Bundesan- stalt für Arbeit (Jagoda) wurden auf Initiative der Bundesregierung kombiniert mit den Aussagen des ’Kanzlerpapieres’ vom Dezember 2002. So kam es zu den umfangreichen Ankündigungen am 14. März 2003. Die seither verstärkte politische Verspannung ist ausschließlich darauf zurückzuführen, dass die SPD mit Lafontaine und Schröder 5 Jahre früher, sogar noch 2002, ganz anders angekündigt hatte, obwohl die nötigen Erkenntnisse ohne Ausnahme schon damals vorlagen.

Entscheidend allein, die Notwendigkeit der Kürzung.

Und zwar unabhängig davon, ob das Europäische Sozialstaatsmodell oder gar unsere Marktwirtschaft “bewahrt” werden sollten od. konnten: Es wird mehr verbraucht als produziert, die Reserven sind im Wesent- lichen zusammengeschmolzen. Problem: Gesagt wurde das nicht. Statt dessen kreierte Schröder die ‘Agenda’ und veranlasste Maßnah- men (etwa BA-Reorganisation), die zwar Nachrichten produzierten, so- gar Quelle zusätzlicher Fehler wurden, aber nichts mit dem Problem zu tun haben, das “Kürzungen” unabwendbar gemacht hatte. Und die Wahrheit ist bis heute von Grünrot samt CDU/CSU im Schlepptau nicht gesagt worden. Auf den Kern zurückgeführt:

Die “sozialdemokratische” Partei lügt noch heute.

Auch die CDU/CSU schwafelt. Was einfacher als zu sagen: Wenn wir zu viel verbrauchen gibt es zwei Möglichkeiten: Weniger verbrauchen und/oder mehr arbeiten. Und um das Thema dieser Tage aufzugreifen: Wird nicht genügend gearbeitet, müssen selbstverständlich auch die Renten gekürzt werden. Und zwar ein bisschen dali-dali. Ob Schröder das für 2009 oder sonst einem Termin ankündigt.

Gipfel der Verkommenheit: D’land-Politik dieser Zeit.

3. August 2005 Am 31.07.05:
Gerhard Schröder bei Christiansen
Die Medien brachten wenig, neigten zum Kompliment, meinten die Op- position müsse den Medien-Kanzler am Bildschirm fürchten. Falsch. Es kostet Zeit / Geduld, Schröder SPD) auf die Schliche zu kommen.

Im Folgenden Kommentierung nur zu den systematischen Tricks mit dem Ziel die Optik zu optimieren und die Inhalte zu verschleiern:

  • Das Spiel war 100% abgekartet. Der “Auftritt” war das erste An- zeichen; die herzliche Verabschiedung das letzte.
  • Die vier (fünf) Experten wurden mit hoher taktischer Intelligenz ausgesucht: Das sind (unterschiedliche) Menschen von einer psychischen Konstitution und Lebenssituation, die Schröder niemals “knacken” können (keine Details aus Respekt vor die- sen Menschen; s. jedoch u.a.”lach-lach-nick-nick” in “ ... vor dem Souverän”). Vermutung: Schröder wusste “beizeiten”, wer ihn “fragen” würde und wurde von geeigneten Zuarbeitern zwecks Schmeicheln gut gebrieft. Schröder will uns weisma- chen, er lese Aufsätze über Volkswirtschaft. Nicht abgekartet?
  • Die Herren Experten (“macht ihn fertig”) hatten, dicht gedrängt, wie auf der Anklagebank, zu warten “bis sie dran” kamen. Chris- tiansen grillte Experten. Alle verfielen bei aufgestautem Mittei- lungsbedürfnis in völlig wirkungslose Verborrhoe-Belehrungen, ohne gezielt-präzise Fragen zu stellen - wie selbstverständlich moderierte Christiansen dies nicht.
  • Der billigste, sehr bekannte Trick: Einfach auf die Fragen nicht eingehen, schon raffinierter, an der Frage “vorbei antworten” u. gekonnt das Wecken von Assoziationen durch Ablenkung per Pontius zu Pilatus, besser von Hölzchen aufs Stöckchen.
  • Schröder formulierte keinen Hauptsatz, in dem er Fehler zuge- geben hat; Fehler finden in beiläufigen Nebensätzen statt.
  • Süßholz für die Deutschen und mehrfach hervorheben “seiner” “professionellen” Verantwortung für das 82-Mio-Industrieland u. dazu der Hinweis auf “Irak”, obwohl niemand von Deutschland Soldaten haben wollte. “ich” bin verantwortlich dafür, dass unse- re Unternehmen die Aufträge bekommen. Unwidersprochene Selbstmagnifizierung.
  • Schröder hangelt sich durch Details. Keinerlei Richtungs- oder Zielbestimmung, außer solchen, deren Konkretisierung in dem Rahmen nicht verlangt werden konnten. Kontert gegen umfas- sende Vorwürfe mit kleinen Gegenbeispielen, die nichts aussa- gen. Popper bedenken, s. dort “Rabenmetapher”.
  • Systematisch präpariert, die Fragen zum Wettbewerb. “Unsinn- unseriös-unbekannt” - erledigt. Auch dies funktionierte nur, weil verabredet, Nachfassen nicht stattfand.
  • Gerhard Schröder (SPD) konnte sich so für seine Verhältnisse relativ demütig und “kingsize” sogar gnädig geben, weil Chris- tiansen einen Auftritt mit Selbstinszenierung “nach allen Re- geln für ein Heldenepos” gekonnt und bewusst vorbereitet hat. Ihre (mehrfachen!) Einwürfe waren folgenlose Bremser (kein Nachfassen), haben Schröder vor Übertreibungen im Sinne ei- ner abgerundeten Präsentation geschützt damit sogar geholfen.

    Das alles ist erlaubt. Aber mies ist es, dass Schein u. Sein so weit
    auseinanderdriften. Das ist politischer Betrug. Nicht gut für Demokratie. Nur weil die SPD viele Stimmen haben will? Nein, das ist kein Grund; schon gar nicht im sog. öffentlichen Fernse- hen, das durch die Gebühren aller finanziert wird.
  • Schließlich, Druck auf die Tränendrüse: Lebensleistung beur- teilen: Tja. Schauen Sie, verehrte Leser, in das Regierungs- programm von 1998

Fazit: Es besteht nicht der geringste Anlass etwa zu professionellem Staatsmann oder zu fürchtenden Schauspieler noch so geringes Lob auszusprechen. Wir werden es an den Inhalten erkennen: Der Auftritt von Gerhard Schröder (SPD) war ein Desaster. Er hat nämlich sonst nichts. Insofern ist der Schuss der Inszenierung nach hinten “ausge- brochen”. Zur Kommentierung der Aussagen (Inhalte) kommt also der separate Beitrag.              

2. August 2005 D’land vom Stamme nimm?
Jedem Tierchen sein Plaisierchen ...
Was verehrte Politik-Michels sind erfolgreiche Fachpolitiker? Simpel: Das sind solche, die es schaffen, ihr Thema als Staatszielbestimmung in die Verfassung zu bekommen. Glückwunsch den Tüchtigen? Gerne. Problem: Gekniffen sind die Bürger. Wieso das? Wollen wir viele tüch- tige Fachpolitiker etwa im Bundestag? Wollen wir. Stellen Sie sich also vor, jeder käme daher u. beantragte “sein” Staatsschutzziel. Re- sultat? Wir bekommen die Inflation der Staatsschutzziele. Wer will schon weniger sein. Nun: Wer soll das bezahlen? Sie, liebe Steuer- zahler. Also keine Staatsschutzziele in der Verfassung? Dann hätten wir keine tüchtigen Fachpolitiker. Schon wieder sind Sie gekniffen. Al- so wollen wir tüchtige Fachpolitiker ohne verfassungsrechtlich eingerichtete Spielwiese. Übrigens, dann sind Sie gar nicht geknif- fen. Denn ohne Staatsschutzziele kann “Staat nur weniger aufgebläht sein”. Das wollen wir doch so. Oder? To whom it may concern: “Ach wie schön, dass ich Rumpelstilzchen heiß ... “

2. August 2005 Nachtrag vom 31.07.05
Die miesen Tricks von Sabine Christiansen
Vorgestern bekam unser ach so erfolgreicher Kanzler-Kohlelos seinen Auftritt bei Sabine Christiansen, bekannte Moderatorin. Aufgefallen auch dadurch, dass die Wackere ihre SPD-Parteilichkeit seit Jahren geschickt kaschiert u. auf diese Weise ihre Wunschkandidaten, ihrer Wunschpartei, der SPD, die das Abendland per Europäischen Sozial- staat seit 1998 durch Arbeit-Innovation-Gerechtigkeit retten wollte. 5.000.000 senden auch ihr liebe Urlaubsgrüße. Sensationell Verehr- teste. Wie dem auch sei, es ist erlaubt politisch zu täuschen; das ist bestenfalls Delikt einer Kavalierin, wenn man als Maßstab die massi- ve flächendeckende Korruption der SPD zum Maßstab nimmt (Achtung, Peter Müller: Keine falsche Bewegung).

So also macht die Genossin Sabine den Schröder-Aufbauost:

(1) Claqueure einladen, (2) vier Fachleute einladen (3) diese scharfma- chen: “Fragt Schröder nach allem” (4) Salven von Fragen auf Schröder abschießen (5) Zur Not die Konfusion durch eigene Fragen weiter steigern.

Und dann: Schröder,
OMM, der Erfolglos-Kanzler beantwortet wort- reich, nach Belieben irgendetwas, unter beiläufigem einstreuen “ich weiß ja, dass 5.000.000 oder 1,4 Bio€ nicht ganz befriedigend”, lässt auch noch einfließen “Irak” (als ob je die Deutschen nach Soldaten gefragt worden wären). Die konkreten Fragen lässt der “Gerecht-Mo- derne” abperlen, wie Fischer die zwangsprostituierten Frauen aus Osteuropa. Fazit: Schröder hat die Nation einmal mehr totgequatscht. Nun, wir kennen das seit sieben Jahren. Dabei wollte Schröder doch nur zwei mal Kanzler sein. So ist das mit SPD-Versprechen. Der Gip- fel: Nach eklatantem Versagen kommt Gerhard Schröder (SPD) auch noch mit Ansprüchen: (1) Will viele Fernsehauftritte, (2) gerne alleine und (3) will, nachdem er wie Lafontaine oder Gysi zur Flucht angetre- ten ist, auch noch Kanzler bleiben ... Wer Mumm hat, Herr Müller, lässt Schröder auflaufen. Wäre gut für die Errettung des Abendlandes.

Das
Schärfste: Mit denen, die wie er geflohen sind, will er aber auf kei- nen Fall koalieren. Glaube Schröder oder der SPD und Du wirst selig.

Tachchen alle miteinander.
      

1. August 2005 News Ticker von DIE WELT um 18:13
Müller, Meier, Schulze wollen keine Koalition mit FDP
Also liegen die Liberalen einmal mehr goldrichtig. Ist es die Angst vor den Liberalen oder meinen fulminante Leute der CDU/CSU, sie wür- den es besser als bisher machen? Den Beweis wollen wir sehen. Je- denfalls kann es nicht Schuld der Liberalen sein, wenn die CDU/CSU dusselige Programme zu Gesundheit macht oder vor gerade mal 12 Monaten wegen der überaus intelligenten Unterlage Modernes Regie- ren aufgefallen ist. Das LT. Die CDU/CSU produziert Texte, die uner- träglich, geschweige denn tragfähig sind. Hierzu berichtet der DLF mehrfach in den Abendnachrichten, dass sich Schulze-Meier-Sülze ausgerechnet im KStA, der besten im Großen Westen, absonderlich geäußert habe. Na wir werden morgen früh sehen. Ach, die Seriöslin- ge vom hohlen Kopf aus Ffm vertreten die gleiche Ansicht. Nachvoll- ziehbar, denn CDU/CSU und SPD haben mit den deutschen Zustän- den 2005 “rein gar nichts” zu tun.      

      
Link zu 31. Juli 2005 und früher
 

      

4. August 2005 Hoch erfreut
Erlass-Analphabeten begrüßen Brüssel
Ernsthaft regieren, war für die Grünen und Fischer schon immer ein Problem. Quatschen gerne, aber Detailarbeit ist nicht ihr Ding. Neue Masche Grün: Mache falsche Verord- nungen, damit die EU-Kommission zum Prüfen gezwungen wird. Und wenn dann mal eine Verordnung nach zigmaliger Korrektur in Brüssel durchgeht, gibts ‘ne PM mit Begrüßen der eigenen Fähigkeit. Sozialgerecht. Brüssel, die politi- sche Prothese für Fischer, J. und Grünrot.     

4. August 2005 Erich Klemm wählt OMM, Fazit:
Wieder ein SPD-Mitglied für Schröder (SPD)
Komisch. Vielleicht aber liegt das daran, dass Gerhard Schröder den Betriebsräten der Weltunternehmen nicht die Kohle gekürzt hat - eben nur den kleinen Leuten. Absonder- lich, dass solche Großkopferten nicht mehr für Marktwirt- schaft eintreten, sondern nur für eine soziale Wirtschafts- ordnung. Wie die wohl geht? Preisabschläge für den klei- nen Rentner von 12,34%. Wäre gut. Stellen sich das Stadt- bild unserer reichen Gesellschaft vor: Omas düsen im Daimler 4711 mit 199 Sachen über die Alleen. Die Grünen wären dagegen. Ja, in der Tat ein Problem ...     

4. August 2005
Versprecher, Verwechsler, Bildung und so ...
Also, Angi, jetzt machen Sie uns noch den Schaaaarping. Ts-ts-ts. Klar ist: Die Sache mit den Steuern kann die FDP eben besser. Machen Sie sich aber keine Sorgen: Das ist doch der Grund, warum es Gelb-Schwarz geben muss ... u. der Peter Müller aus der Heimat vom Finanzgenie, der wird das auch noch kapieren.

Aber es gibt da noch etwas ganz Schlimmes im D’land DDR. Schröder (nein bitte nicht gleich lachen, der ist bei uns so’n Kantzla). Also Schröder. Der wollte doch die A’lo- sigkeit senken. Indula. Seit der nun auf der Regierungs- bank feixt, haben sich die Arbeitslosen vermehrt (Ganz- tagsbetreuung?) und die Lohnempfänger (die nach DIN und VOB) entmehrt. Richtig? Richtig. Also jetzt kennen wir, frei nach Classic-Radio, die wahre Geschichte :

Schröder hat Arbeitslose mit Beschäftigten durcheinandergeschmissen 

und verwechselt zu unser aller Ergötzen obendrein Rück- tritt mit Kanzler-Bleiben. Solches ist bei dem aber legen- där. Ein paar Jahre lang hat der sogar Einnahmen u. Aus- gaben verwechselt. Damals entrichteten die Finanzämter für die Tatsache, dass auch diese ehrwürdigen Institutio- nen irgendwie Körperschaften sind, Körperschaftssteuer an die Großkonzerne. Und von diesem Reibach zahlen die noch heute Dividende an “ausbeuterische” Kabidalißtn.

Und schließlich verwechselt der schon mal die NAZIS mit Haarfarbe. Da wäre es also insgesamt besser, wenn der Herr Benetah etwas kleinere Brötchen backen würde. Ja?

4. August 2005 Pfahl-Prozess
Über teutsche Kriegsgeilheit
Hans-Dietrich Genscher: “Es war außenpolitisch richtig die Spürpanzer nach Saudi-Arabien liefern”, weil, so Kohl, “wir auf keinen Fall Soldaten entsenden wollten”. Das zum Ei- nen. Nun jongliert Schröder permanent mit dem Argument “aus dem Irak-Krieg herausgehalten”. Der Vorwurf könnte berechtigt sein, wenn die Kanzlerkandidatin der Opposition, dank der verflossenen DDR in einem viel militaristischeren Milieu groß worden wäre. Dies aber widerspricht der pazifis- tischen Duselei der PDS, die die Nachfolge der SED über- nommen hat und noch heute von DDR-Mentalität durch- drungen ist. Die heißen übrigens jetzt Linkspartei.PDS we- gen der Korräcktness (hat nichts mit Corintencaker zu tun) und so. Und damit das Finanzgenie mitmachen kann. Ü- brigens einige Linke sind so links, dass sie rechts wieder herauskommen. Die Grünen haben das neulich beinahe geblickt - es inzwischen aber wieder sein lassen ... wer im Glashaus sitzt ... sollte nur Atombomben schmeißen - da- mit keine Beweisstücke bleiben. O weh, Faden verloren, wir schrieben über Schröder und seinem Vorwurf die Oppo- sition sei kriegstreiberisch. Also:

Was nun, Meister Schröder? Argument im Eimer? Das kommt vom vielen Quatschen bzw. davon sich im Antiame- rikanismus zu verrennen. Früher, als wir noch jünger waren, das Bier sozusagen eimerweise soffen, waren die Linksra- dikalen eine unangenehme Erscheinung. Heute wissen wir: “Alles bekloppte Ideologen” Und wer verantwortet ... also gut, bleiben wir einmal friedlich - arme CDU/CSU.      

3. August 2005
Geistige Verhältnisse wie 1905-1945
Wird über Szenarien der Welt-, Europa- und Innenpolitik al- so über politische und wirtschaftliche Verhältnisse in den nächsten 40 Jahren spekuliert, sollten Warnlampen ange- hen, um beizeiten, d.h. vor 2008-2012, Weichen anders zu stellen.

Angst? Dann und nur dann wären wir verloren. Problem erkannt, ist halb gelöst.

Was waren 1905-1945 die Verhältnisse? (1) Kein Gleich- gewicht, keine Statik der Kräfte von Welt- bis Innenpolitik. (2) Konservative, Nationalisten, Sozialisten bestimmten das Klima. Weit über 50% der Menschen waren unter einer dieser Strömungen fanatisiert (3) Die Antiströmungen (da- mals!): Antikapitalismus, Antiimperialismus, Antisemitis- mus, Antikommunismus. (4) Liberalismus zu schwach vertreten und gelebt. (5) Dennoch “der tanzende Kongress” weit verbreitet, “wenn jemand führen will, soll er das tun; das ist nicht mein Ding” (6) Verbreitete wirtschaftliche Un- zufriedenheit (7) ungelöste internationale Konflikte: (Nicht erfüllte) Ansprüche, Neid, Rache.

Vielleicht gibt es noch andere Titel (Flexibilität bezüglich der Inhalte beachtenswert), um die Verhältnisse von damals zu beschreiben. Das Problem: Die mit (1) - (7) bezeichneten Tendenzen haben sich seit 1990, dem Jahr der Erlösung, teilweise heftig, verstärkt. Es macht kaum Sinn, nach wei- teren Schuldigen 1950-90, gar 1905-45 zu suchen. Aus der Geschichte lernen zu wollen, ist so wie so wenig hilfreich. Jede Generation will ihre eigenen Erfahrungen machen. Au- ßerdem verläuft Geschichte ex post betrachtet zwangsläu- fig, weil die in die jeweilige Zukunft betrachtete Entwicklung nicht vorhersehbar war.